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Weniger Barrieren zum Kasper: Max Jakob Theater ab Frühjahr auch mit Rollstuhl erreichbar

Weniger Barrieren zum Kasper: Max Jakob Theater ab Frühjahr auch mit Rollstuhl erreichbar

Das Max Jakob Theater in Hohnstein meldet sich am 8. Februar aus der Winterpause zurück. Die dritte Spielzeit beginnt mit ein paar Neuerungen bei den Veranstaltungszeiten.

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Am 8. Februar wollen Kasper und Seppl ein Auto bauen, doch der Teufel Fitzliputzli macht beiden ständig einen Strich durch die Rechnung.

Quelle: PR

Statt Freitagabend finden künftig die Abendveranstaltungen mit Figurentheater für Erwachsene, Konzerten und Vorträgen sonnabends um 20 Uhr statt. Die Familien und Kindervorstellungen wandern von Sonnabend- auf Sonntagnachmittag 15 Uhr. Der Traditionsverein Hohnsteiner Kasper reagiert damit auf den Wunsch des Publikums. "Und wir hoffen mit den neuen Zeiten mehr Besucher gewinnen zu können", sagt Chester Mueller, der für die Programmgestaltung Verantwortung trägt.

Für 2014 hat er Bilanz gezogen. "An 75 Tagen gab es insgesamt 93 Veranstaltungen, zu denen der Verein 4640 Personen im Theater begrüßen konnte", informiert Mueller. Das Programm im Puppenspielhaus reichte von Proben der Theater AG der örtlichen Grundschule bis zum 2. Internationalen Kasperfestival, vom Bergsportabend bis zum Musikkonzert. "Der Schwerpunkt lag erneut auf dem Puppenspiel und hier besonders dem Kasperspiel", so Mueller.

Die Besucherauslastung lag im Schnitt bei 45 Prozent. Die Kinderveranstaltungen laufen sehr gut. Beim Figurentheater für Jugendliche und Erwachsene könnte der Zuspruch besser sein. Ein Höhepunkt der zweiten Spielzeit war das 2. Internationale Kasperfestival mit Gruppen aus Ungarn, Frankreich, Italien und Tschechien.

Beliebtheit erfreuen sich bei Einheimischen als auch Urlaubern die "Hohnsteiner Kaspertage" mit Führung durch die Burg Hohnstein und die Traditionsstätte Hohnsteiner Handpuppenspiel und abschließender Kaspervorstellung im Max Jacob Theater. "Die Reihe wird 2015 von Februar bis November einmal monatlich mittwochs fortgesetzt, der Eintritt bleibt weiterhin frei", kündigt Mueller an. Speziell für Kindergärten und Grundschulen bietet der Verein ab März dieses Jahres an einem Donnerstag im Monat vormittags Puppentheater-Vorstellungen an.

75 Jahre ist das nach umfassender Sanierung am 1. März 2013 wiedereröffnete Puppenspielhaus im vorigen Jahr alt geworden. Seit der Jubiläumsfeier heißt es Max Jakob Theater. Am Haus wird weiter gebaut. Ab Frühjahr können auch Menschen mit Behinderung das Gebäude ohne Schwierigkeiten erreichen. Dazu werde ein Schrägaufzug für Rollstuhlfahrer errichtet und ein Anbau mit einer barrierefreien Toilette neben dem Theater geschaffen, so Mueller. Die 100 000 Euro Baukosten werden vom Freistaat zu 90 Prozent gefördert. Der Verein steuert mit Hilfe von Spenden rund 10 000 Euro an Eigenmitteln bei.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.01.2015

Silvio Kuhnert

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