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Weiter Warten auf Reparatur der Alten Feuerwache in Pirna

Weiter Warten auf Reparatur der Alten Feuerwache in Pirna

Das Dach des neuen "Uniwerk" wartet immer noch auf eine Reparatur. Vor einem Jahr kündigte die Stadt Pirna dem Jugend- und Kulturverein das Mietverhältnis.

Pirna. Von Silvio Kuhnert

Zum 31. Dezember 2011 musste er sein angestammtes Domizil im Gebäudekomplex Schmiedestraße 55/Schlossstraße 8 verlassen. Als neue Stätte für Konzerte, Lesungen und Ausstellungen bot das Rathaus die Alte Feuerwache an. Vor dem Einzug wollte die Verwaltung einige Baumängel an Regenrinnen und Dachziegeln in Ordnung bringen. Doch bis jetzt ist nur der Regenablauf repariert.

Steht die Verwaltung nicht zu ihrem Wort? Dieser Mutmaßung widerspricht das Pirnaer Rathaus entschieden. "Da sich das Objekt nach wie vor in städtischem Eigentum befindet, unter Denkmalschutz steht und unmittelbar an den Schlossberghang anschließt, ist die Sanierung der Außenhaut zur optischen Aufwertung des Areals ein besonderes Anliegen", erklärt Matthias Richter, Fachgruppenleiter Stadtsanierung, Förderung und Vergabe. Ursprünglich waren für rund 7000 Euro nur Reparaturarbeiten angedacht, jetzt ist eine Sanierung für 150 000 Euro geplant.

Das Problem: In der Stadtkasse herrscht Ebbe; für eine größere Sanierung von Dach und Fassade des 1914 errichteten Gebäudes an der Oberen Burgstraße stehen keine Mittel zur Verfügung. Dennoch will die Verwaltung an ihren Plänen festhalten. "Vorgesehen ist, das Dach komplett neu einzudecken", führt Richter aus. Dabei soll es in seinem äußeren Erscheinungsbild, mit seinen Graten, Kehlen und Gaupen erhalten bleiben. Außerdem sollen die Wände in den Räumen des Dachgeschosses gedämmt und die Fassade aufgehübscht werden.

Die Finanzierung möchte die Stadt mit Hilfe der Ausgleichsbeträge stemmen, die die Grundstücksbesitzer in der Altstadt für die Wertsteigerung ihres Grund und Bodens durch die Altstadtsanierung zahlen müssen. Der Baubeginn ist für kommendes Frühjahr anvisiert. Die Stadt hofft, dass bis dahin eine neue Fördervorschrift gilt, wonach die Mittel aus dem Fördertopf zu 100 Prozent, also ohne einen zusätzlichen Cent aus dem Stadtsäckel, in das Vorhaben fließen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.09.2012

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