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Weißeritztalbahn: Wiederaufbau soll 2014 beginnen

Weißeritztalbahn: Wiederaufbau soll 2014 beginnen

Gute Nachrichten für alle Freunde der Weißeritztalbahn hält Mirko Froß, der Infrastrukturleiter der sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft SDG, bereit: „Vom 19. bis 23. Oktober gibt die beliebte IK Nr.

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Der Wiederaufbau des flutzerstörten Abschnittes von Dippoldiswalde bis Kurort Kipsdorf soll 2014 starten.

Quelle: PR

54 gemeinsam mit dem Radebeuler Traditionszug ein Gastspiel auf der Weißeritztalbahn. Täglich fahren wir einmal von Freital-Hainsberg nach Dippoldiswalde und wieder zurück. Bei einer zweiten Zugfahrt wenden wir bereits in Seifersdorf.“

Die zweite Nachricht betrifft den Stand der Vorbereitung für den Wiederaufbau des flutzerstörten Abschnittes von Dippoldiswalde bis Kurort Kipsdorf: „Einen guten Teil der Planungsunterlagen für den Wiederaufbau habe ich vom damit beauftragten Dresdner Ingenieurbüro bereits erhalten.“, lässt der Eisenbahningenieur DNN wissen. „Ich prüfe sie auf ihre technische Machbarkeit. Daraus ergeben sich auch die detaillierten Kosten. Eine erste Kostenprüfung ist mit der Vorplanung schon erfolgt.“ Bekanntlich hat der Freistaat die Finanzierung des Wiederaufbaus fest zugesichert und für alle förderfähigen Planungs- und Investitionsleistungen insgesamt 15 Millionen Euro im Zeitraum im 1915 zur Verfügung gestellt. „Die präzisierten Unterlagen sind die Grundlage für die europaweite Ausschreibung der Bauleistungen im I. Quartal 2014. Wir wollen noch im ersten Halbjahr bei bauoffenem Wetter beginnen.“, ergänzt Froß.

Ein Detail fällt in seinen Unterlagen sofort auf. Erstmals sollen auf ausgewählten Streckenabschnitten Schwellen aus resycletem Kunststoff eingebaut werden. Das ist Neuland bei den sächsischen Schmalspurbahnen, bei den Dresdner Verkehrsbetrieben hingegen schon bekannt. Bislang waren nur Holz, Beton und Stahl als Schwellenmaterial bekannt. „Wir bauen die Kunststoffschwellen versuchsweise dort ein, wo die Holzschwellen nur schwer abtrocknen, so im Bereich von Bahnübergängen. Dort verfaulen sie deutlich schneller.“, erläutet Froß.

So überschaubar wie die Vorbereitung des reinen Wideraufbaus ist die der künftigen Betriebsführung noch nicht. Zwar sind vom Freistaat in seiner Finanzierungsverordnung für den oberen Abschnitt 0,5 Millionen Euro zweckgebunden festgeschrieben. Diese Mittel bestimmen den Rahmen für das neue Betriebsprogramm. Wie dies aussehen wird, wie viele Züge täglich, wöchentlich oder gar nur jährlich ab Dippoldiswalde weiter bis Kipsdorf fahren werden, ist noch völlig offen. „Dazu finden derzeit Gespräche zwischen der SDG und dem VVO statt.“, lautet die lapidare Auskunft vom VVO-Pressesprecher Christian Schlemper.

Peter Weckbrodt

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