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Weinlese auf Schloss Wackerbarth beginnt

Weinlese auf Schloss Wackerbarth beginnt

Auf Sachsens Staatsweingut Schloss Wackerbarth hat am Montag bei sonnigem Wetter die Weinlese begonnen. Traditionell fangen die Winzer mit frühreifen Sorten für den Jungwein Federweißer an.

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Auf Sachsens Staatsweingut Schloss Wackerbarth hat am Montag bei sonnigem Wetter die Weinlese begonnen.

Quelle: dpa

„Die heißen Temperaturen der letzten Tage haben einen richtigen Reifeschub ausgelöst“, sagte Kellermeister Jürgen Aumüller. In der Freude schwang allerdings Wehmut mit: Vor wenigen Wochen hatte das Weingut einen Hagelschaden erlitten. Ein Großteil der Spätburgunder- Trauben wurde vernichtet. Nun hoffen die Winzer auf einen „Goldenen Herbst“. Der derzeitige Mix aus Sonne, Regen und Wind sei perfekt für die Trauben, hieß es. Sonne und Regen ließen sie ausreifen und in den kühlen Nächten können sich die Aromen besonders gut einlagern.

Zum Auftakt wurden am Montag die Rebsorten Solaris und Phönix gelesen. Sie geben den Rebsaft für den ersten Federweißer, der schon am zweiten September-Wochenende bei einem Weinfest auf Schloss Wackerbarth ausgeschenkt werden soll. Im September folgen frühe Sorten wie Goldriesling und Müller-Thurgau. Auf Wackerbarth wird bis in den November hinein gelesen. Als letzte Sorten sind Spätburgunder, Riesling und Traminer dran. „Wir erwarten einen sehr guten Jahrgang“, sagte Marketingchef Michael Thomas der Nachrichtenagentur dpa. Ein schöner Herbst ohne Wetterextreme sei der beste Garant. Mengenmäßig lasse sich die Ernte jetzt aber noch nicht einschätzen.

Das Weinbaugebiet Sachsen ist das nordöstlichste in Deutschland und zudem eines der kleinsten zusammenhängenden Gebiete bundesweit. Nach Angaben des Weinbauverbandes bewirtschaften mehr als 2500 Winzer derzeit etwa 447 Hektar Rebfläche. Aktuell gibt es 21 Weinbaubetriebe im Haupterwerb. 99 Prozent aller sächsischen Winzer sind Kleinwinzer. Der durchschnittliche Hektarertrag der letzten 15 Jahre lag bei rund 48 Hektolitern. Im Elbland werden knapp 60 Rebsorten angebaut, 81 Prozent davon sind weiße Sorten. Die weißen Hauptrebsorten sind Müller-Thurgau, Riesling und Weißburgunder. Bei Rotweinen dominieren Spätburgunder und Dornfelder.

dpa

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