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Weingut Hoflößnitz bekommt Silbermedaille auf „Mundus Vini Biofach“

Radebeul Weingut Hoflößnitz bekommt Silbermedaille auf „Mundus Vini Biofach“

Das städtische Weingut Hoflößnitz hat eine Silbermedaille beim „Großen Internationalen Bioweinpreis Mundus Vini Biofach“ in Nürnberg gewonnen. Beim preisgekrönten Tropfen handelt es sich um einen Cabernet blanc aus dem Jahr 2014. Der Bio-Weinpreis „Mundus Vini Biofach“ sei ein wichtiger Qualitätsmaßstab für ökologisch erzeugte Weine, meint Hoflößnitz-Chef Jörg Hahn.

Jörg Hahn, Geschäftsführer der Weingut Hoflößnitz GmbH (r.), wird von Christian Wolf, Director Degustation, Meininger Verlag GmbH, die Auszeichnung überreicht: eine Silbermedaille für den 2014 Cabernet blanc.

Quelle: PR/NürnbergMesse/Thomas Geiger

Radebeul. Das städtische Weingut Hoflößnitz hat eine Silbermedaille beim „Großen Internationalen Bioweinpreis Mundus Vini Biofach“ in Nürnberg gewonnen. Beim preisgekrönten Tropfen handelt es sich um einen Cabernet blanc aus dem Jahr 2014. Der Bio-Weinpreis „Mundus Vini Biofach“ sei ein wichtiger Qualitätsmaßstab für ökologisch erzeugte Weine, meint Hoflößnitz-Chef Jörg Hahn, der die Auszeichnung vor Ort entgegennahm. „Umso mehr freuen wir uns, dass wir den silbernen Ritterschlag auch in diesem Jahr erhalten haben. Für uns ist das die Bestätigung, dass wir genau auf dem richtigen Weg sind“, sagt Hahn.

Die Bio-Weinprämierung mit dem sperrigen Titel „Großen Internationalen Bioweinpreis Mundus Vini Biofach“ wird auf Einladung des Meininger Verlags und der Weltleitmesse Biofach bereits zum siebten Mal vergeben. Knapp 500 zertifizierte Bio-Weine aus 15 Ländern wurden dafür Anfang Dezember 2015 verkostet, die besten 209 Weine wurden in der vergangenen Woche auf der Messe Biofach in Nürnberg mit den Medaillen Silber, Gold und Großes Gold prämiert.

Die Hoflößnitz ist der erste und einzige zertifizierte kontrolliert-ökologisch wirtschaftende Weinbaubetrieb Sachsens mit 10,5 Hektar Anbaufläche. Die Arbeitsweise unterscheidet sich dabei von konvetionelle arbeitenden Weingütern und wird jährlich kontrolliert. So erfolge die Düngung im Bio-Anbau zum Beispiel ausschließlich mit organischen Substanzen wie Kompost, Mist und Humus, heißt es aus dem städtischen Unternehmen. Im biologischen Weinanbau müsse zwar auch Pflanzenschutz betrieben werden, dabei werde aber ausschließlich auf natürlich vorkommende Substanzen und Wirkstoffen aus Pflanzen wie Fenchelöl, Schachtelhalmextrakt und diverse Kräuterauszüge zurückgegriffen.

Da es für diese Art Weinbau besonders widerstandsfähige Rebsorten braucht, sind viele der in der Hoflößnitz angebauten Pflanzen Züchtungen neueren Datums. So hat der nun preisgekrönte Cabernet Blanc seinen Ursprung im Jahr 1991. Er ist eine so genannte pilzwiderstandsfähige weiße Rebsorte (Piwi), die im Geschmack sehr an einen Sauvignon Blanc erinnere, mit frischem Duft nach Stachelbeere, Minze und grüner Paprika, wie Hahn mitteilt. „Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung und sehr motiviert, in Zukunft weitere dieser Art für die Qualität unserer Weine zu erhalten“, ergänzt er.

Von Uwe Hofmann

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