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Weinführer feiern Jungwinzer Schuh als Aufsteiger

Martin Schwarz begeistert mit besten Weinen der Region Weinführer feiern Jungwinzer Schuh als Aufsteiger

Matthias Schuh aus Sörnewitz wird gleich von zwei renommierten Weinführern in deren aktuellen Ausgaben als Aufsteiger im sächsischen Anbaugebiet gelobt. Der Falstaff Weinguide, der am Freitag erscheint und Sachsen gemeinsam mit Saale-Unstrut im selben Kapitel behandelt, widmet dem 29-Jährigen aus Sörnewitz gleich mehrere Seiten Text.

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Winzer Matthias Schuh hat noch viel vor. Für den eingeschlagenen Weg gibt es Lob von Weinkritikern.

Quelle: Lars Müller

Coswig/Radebeul. Matthias Schuh aus Sörnewitz wird gleich von zwei renommierten Weinführern in deren aktuellen Ausgaben als Aufsteiger im sächsischen Anbaugebiet gelobt. Der Falstaff Weinguide, der am Freitag erscheint und Sachsen gemeinsam mit Saale-Unstrut im selben Kapitel behandelt, widmet dem 29-Jährigen aus Sörnewitz gleich mehrere Seiten Text. Winzer und Weinbautechniker Matthias Schuh hat zusammen mit seiner Schwester Katharina Pollmer im Juli das elterliche Weingut übernommen und will es zu einem Spitzenbetrieb in Sachsen aufbauen (DNN berichteten.). Im Falstaff werden auch die Radebeuler Hobby- und Nebenerwerbswinzer Kastler-Friedland für ihre Weine gelobt.

Ähnlich sehen die Wertungen im aktuellen Gault&Millau Weinguide aus. Dort werden 16 sächsische Weinerzeuger empfohlen. Der Weinführer gilt als eine Art Standardwerk in der Branche und dient vielen Weinliebhabern als Orientierung bei der Auswahl. Als bester sächsischer Winzer wird der Meißner Martin Schwarz ausführlich gewürdigt. Er bekam für seine Kollektion wie der Dresdner Klaus Zimmerling drei von fünf möglichen Trauben. Diese Bewertung bedeutet „sehr gut“, ist im bundesweiten Vergleich aber noch weit von

Spitzenplätzen entfernt. Als Aufsteiger mit je einer Traube (“zuverlässig“) sind das Weingut Schuh aus Sörnewitz und die gemeinsam wirtschaftenden Weinbauern Bernd Kastler und Enrico Friedland berücksichtigt. Das Staatsweingut Schloss Wackerbarth und das größte sächsische Privatweingut Schloss Proschwitz sind mit je zwei Trauben (“gut“) erneut gemeinsam mit Karl Friedrich Aust im sächsischen Mittelfeld angesiedelt.

Autor und Sommelier Matthias Dathan widmet sich im Vorwort zu Sachsen dem Weinskandal, bei dem Rückstände verbotener Pflanzenschutzmittel auf Trauben und in Sachsenweinen gefunden wurden. „Der Umgang der Landesregierung und des Weinbauverbandes mit dieser Tatsache kann als Farce bezeichnet werden“, glaubt der langjährige Beobachter der sächsischen Weinszene. Nichtsdestotrotz empfiehlt Dathan auch Weine des Dresdner Weinbauern Stefan Bönsch, der - nach intensiven Recherchen der DNN - im Juni auf seiner Homepage eingeräumt hatte, auch ein nicht eindeutig deklariertes Mittel eingesetzt und damit einen gesperrten Wein im Keller zu haben. Er wurde mit einem Blatt als „weitere Empfehlung“ ins Buch aufgenommen.

Wer im Falstaff bewertet werden will, muss eine Gebühr von mehreren Hundert Euro zahlen. Im Gault&Millau wird eine Gebühr erst dann fällig, wenn die Weingüter mit der Bewertung auch werben wollen. Der Gault&Millau mit den nach eigenen Angaben 1000 besten Weinerzeugern Deutschlands ist für 34,99 Euro im Buchhandel erhältlich, den Falstaff gibt es für 19,90 Euro. Bei der Falstaff-Bewertung werden insgesamt fünf sächsische Winzer erwähnt.

Von Lars Müller

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