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Weinböhlas Verkaufsschlager: Wohngebiet Dresdner Straße/Köhlerstraße ist schon fast voll

Weinböhlas Verkaufsschlager: Wohngebiet Dresdner Straße/Köhlerstraße ist schon fast voll

Kaum auf dem Markt, waren sie auch schon weg: Von 57 Baugrundstücken im Weinböhlaer Wohngebiet Dresdner Straße/Köhlerstraße ist nur noch eine Handvoll zu haben.

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Die offizielle Verkehrsfreigabe im Wohngebiet: Bauamtsleiter Lutz Heinl hält das Band, Bürgermeister Reinhart Franke (CDU, 3. v. l.) die Schere.

Quelle: Uwe Hofmann

Weinböhla. "Ich bin ehrlich überrascht, wie schnell das ging", sagt Bürgermeister Reinhart Franke (CDU), der gestern zur feierlichen Verkehrsfreigabe der Erschließungsstraßen ins Gebiet kam. Üblicherweise bildet solch ein Termin den Auftakt dafür, Häuslebauer für die frisch abgegrenzten Grundstücke zu werben. In Weinböhla stellt er so etwas wie einen Abschluss dar. "Wir haben ja Erfahrung in der Erschließung und gingen von einer Vermarktungszeit von zwei Jahren aus", sagt Franke. Das ging deutlich schneller. Im Juli 2013 begannen die in zwei Abschnitte geteilten Erschließungsarbeiten. Mit Abschluss des zweiten Abschnitts sind die ersten Neubauhäuser schon bezogen.

Die Gemeinde hat mit dem Siedlungsgebiet in Zeiten sinkender Zinsen ganz offenbar den richtigen Nerv getroffen. Seit 1993 trägt sie sich mit dem Plan, zwischen Köhlerstraße und der in einer Sackgasse endenden Coswiger Straße ein Wohngebiet zu etablieren. "Für uns rundet es die Gemeinde in zentraler Lage ab", beschreibt Franke die stadtplanerische Idee. Angedacht sei diese Art von Erschließung schon vor dem Zweiten Weltkrieg gewesen, sagt er. Erkennen lasse sich das aus der Anlage der umgebenden Straßen. So kommt es auch, dass für die Erschließung die Lessing-, Gutenberg- und Tannenstraße lediglich verlängert und eine neue Verbindung zwischen Köhlerstraße und Coswiger Straße geschafft werden musste. Die Kosten belaufen sich trotzdem auf stattliche 1,35 Millionen Euro, die ohne Fördermittel gänzlich aus der Gemeindekasse und vom Eigenbetrieb Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Weinböhla (WAW) bezahlt wurden. Der Verkauf der Grundstücke dürfte allerdings fast das Doppelte eingebracht haben, legt man eine durchschnittliche Grundstücksgröße von etwa 500 Quadratmetern und einen Verkaufspreis von 95 Euro je Quadratmeter zu Grunde.

Dieser vergleichsweise niedrige Preis dürfte auch ein Hauptargument für den schnellen Absatz der Grundstücke sein. "Wir sind bewusst unter 100 Euro je Quadratmeter geblieben, weil wir eine gesunde soziale Mischung wollten", sagt Bürgermeister Franke. Auch junge Familien sollten Chancen auf einen Kauf haben. Zumal Kita "Kunterbunt" und die Grundschule an der Köhlerstraße nur einen Steinwurf von den Grundstücken entfernt sind. Der Kindergarten gehört im Übrigen zu den Profiteuren der Erschließungsarbeiten. Er erhielt neue Stellflächen für Eltern und Mitarbeiter, die das alte Durcheinander auf der Köhlerstraße ersetzen. Außerdem gibt es jetzt gegenüber vom Spielgrund der Kita-Kinder einen neuen Spielplatz.

Bleibt die Frage: Macht die Gemeinde weiter mit großen Wohngebieten? Derzeit sei nichts geplant, sagt Franke. Ziel sei es nun, an bestehenden Straßen die Bebauung zu verdichten. Tatsächlich gibt es da größere Lücken, etwa auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Schwarze. Sechs Einfamilienhäuser sollen da Platz finden, wie Franke sagt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.12.2014

Uwe Hofmann

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