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Weinböhla von Schließungsempfehlung im „Heim-TÜV“ überrascht

Weinböhla von Schließungsempfehlung im „Heim-TÜV“ überrascht

Die [link:700-NR_DNN_75260-1] des Ausländerbeauftragten Martin Gillo für vier sächsische Asylbewerberheime sorgen in den Landkreisen für Unverständnis.

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Die Schließungsempfehlungen des Ausländerbeauftragten Martin Gillo für vier sächsische Asylbewerberheime sorgen in den Landkreisen für Unverständnis.

Quelle: dpa

„Die Wertung trifft uns völlig kalt. In seinem Brief an uns nach der Begehung in Weinböhla im Herbst war von Schließung keine Rede“, sagte der Ordnungsdezernent im Landkreis Meißen, Ulrich Zimmermann, am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. „Die Frage der Schließung stellt sich nicht, denn wir stehen vor der Aufgabe, zu den vorhandenen 560 Asylbewerbern weitere 600 aufzunehmen. Uns fehlen die Immobilien und das Geld.“

Am Dienstag hatte Gillo im „Heim-TÜV 2013“ eine positive Entwicklung bei der Unterbringung von Flüchtlingen in Gemeinschaftsheimen betont. Aufgrund maroder Zustände hatte er jedoch die Schließung der Heime in Weinböhla, Niesky (Landkreis Görlitz), Bahren (Landkreis Leipzig) und Langburkersdorf (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) empfohlen. Die nötigen Verbesserungen seien zu umfangreich, um mit angemessenem Aufwand umgesetzt zu werden.

Zimmermann fordert eine Erhöhung der Pauschalbeträge pro Asylbewerber. „Mit 6000 Euro pro Person im Jahr kommen wir nicht aus. Wenn die Finanzausstattung so bleibt, darf man sich nicht wundern.“

In Niesky fühlt man sich von Gillo verschaukelt. „Er müsste doch wissen, welch schwere Aufgabe die Landkreise mit der Unterbringung der zahlreichen Asylbewerber haben. Seitens des Innenministeriums sind wir dem Druck ausgesetzt, jedes Jahr mehr Bewerber zu beherbergen“, sagte der Ordnungsdezernent des Landratsamtes Görlitz, Werner Genau. „Wir sollen dieses Jahr 521 Asylbewerber aufnehmen, 2013 waren es 383. Wir können auf keine Kapazität verzichten.“

Auch in Bahren ist man von der negativen Beurteilung überrascht. „Einen Anlass, die Unterkunft zu schließen, sehen wir derzeit nicht“, sagte die Referentin des Landrats, Brigitte Laux. „Im Dezember wurden umfangreiche Baumaßnahmen in den Duschräumen, an Fenstern und an der Heizungsanlage durchgeführt. Weitere Maßnahmen sind geplant.“

dpa

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