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Weinbauverband zieht durchwachsene Zwischenbilanz der Traubenlese in Sachsen

Weinbauverband zieht durchwachsene Zwischenbilanz der Traubenlese in Sachsen

Der sächsische Weinbauverband hat eine durchwachsene Zwischenbilanz der laufenden Traubenlese gezogen. „Wir haben sicherlich kein Jahr, das in der Menge brilliert“, sagte Verbandspräsident Bernd Kastler.

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Nicht wirklich viel, aber sehr gute Qualität - das erwartet der sächsische Weinbauverband von der Weinernte in diesem Jahr.

Quelle: dpa

„Wir glauben aber, dass wir mit den Trauben, die wir aus dem Berg holen, einen sehr guten Wein machen können.“ Grund für die geringe Erntemenge seien die ungünstigen Witterungsverhältnisse im Juni gewesen, die vor allem den spät blühenden Sorten wie beispielsweise dem Riesling zu schaffen gemacht hätten.

„Nach meiner Beobachtung sind die früher blühenden Sorten etwas besser weggekommen: Müller-Thurgau, Bacchus, der Frühburgunder, Solaris, Helios. Die sind ganz manierlich dabei“, sagte Kastler. Noch sei es aber zu früh, eine endgültige Bilanz zu ziehen, auch wenn schon deutlich mehr als die Hälfte der Lese gelaufen sei. „Es gibt immer noch einige, die noch sehr viel aus dem Weinberg zu holen haben, andere sind schon weiter. Das ist einfach Auffassungssache, wann man die Trauben vom Berg holt“, sagte Kastler. Was die Menge der gelesenen Trauben angehe, könne man nicht zufrieden sein. „Wir haben höchstwahrscheinlich maximal das, was wir im Vorjahr hatten. Und das war rein vom Ertrag her ja auch nicht das ganz große Jahr.“

Den verregneten Frühsommer habe auch der sonnenreiche und warme Oktober nicht wettmachen können. „Das war sicher noch ein guter Endspurt. Aber was sich im Juni nicht bildet, kann auch nicht von einem goldenen Herbst verwöhnt werden“, sagte Kastler. 2012 hatte der Ernteertrag der sächsischen Winzer nach Angaben des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie bei gut 20 000 Hektolitern Weinmost gelegen. Aber das, was dieser Tage aus dem Weinberg geholt werde, spreche für eine gute Qualität, erklärte Kastler.

„Für diese Ausgangsbasis können wir eigentlich sehr zufrieden sein, was jetzt so in den Keller kommt. Wir haben sehr extraktreiche, also gehaltvolle Beeren.“ Genaueres wisse man aber erst in einigen Wochen. In Sachsen wird auf gut 480 Hektar Fläche Wein angebaut, zumeist weiße Sorten. Damit gilt der Freistaat als eines der kleinsten Anbaugebiete Deutschlands. 99 Prozent der mehr als 2500 sächsischen Weinbauern sind Kleinwinzer.

dpa

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