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Weihnachtsausstellung in Dippoldiswalde eröffnet

Lohgerbermuseum Weihnachtsausstellung in Dippoldiswalde eröffnet

Wer in diesen Tagen zumindest für ein gutes Stündchen in vorweihnachtliche Stimmung kommen möchte, der fährt am besten nach Dippoldiswalde. Dort erwartet im Lohgerbermuseum die traditionelle Weihnachtssausstellung die kleinen und großen Besucher.

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Hier flutscht das Lebkuchenbacken. Diese elektromechanisch betriebene Weihnachtsbäckerei hat Manfred Buder seinerzeit gebaut.

Quelle: Peter Weckbrodt

Dippoldiswalde. Wer in diesen Tagen zumindest für ein gutes Stündchen in vorweihnachtliche Stimmung kommen möchte, der fährt am besten nach Dippoldiswalde. Dort erwartet im Lohgerbermuseum die traditionelle Weihnachtssausstellung die kleinen und großen Besucher. Selbstverständlich strotzen die Ausstellungsräume nur so von weihnachtlicher erzgebirgischer Volkskunst. Sie wird mit reichlich Licht effektvoll in Szene gesetzt. Da stehen die Räuchermänner in Reih’ und Glied ebenso wie die knallig bunten Nussknacker, ist der nächste Schwippbogen schöner als der eben bewunderte, macht es keine der Weihnachtspyramiden unter mindestens einem Meter Höhe. Die Jungen wie die Alten bekommen leuchtende Augen beim Anblick der liebevoll gestalteten Weihnachtsberge.

Ein Augenschmaus, von dessen Anblick sich die Besucher kaum trennen können. ist das große Rummelplatzmodell mit all seinen Fahrgeschäften, wie es die ältere Generation noch aus früher Kindheit kennt. Da drehen sich ganz simple Karussells, Kriolinen und Riesenräder, geht es mit viel Schwung über die Achterbahn.

Höhepunkte sind, wie schon in den vorangegangenen Jahren, die elektromechanischen Wunderwerke aus den geschickten Händen des Dresdners Manfred Buder (1932-2011). In seiner Weihnachtsbäckerei herrscht überaus emsiges Treiben. Ähnlich beeindruckt seine Schlosserei. Aus historischer Sicht beachtenswert ist das Modell eines Uranbergwerkes, welches den Stand der Bergbautechnologie um das Jahr 1947 zeigt. Herbert Ranft aus Glashütte hat es 1959 in ungefähr 10 000 Arbeitsstunden geschaffen und Jochen Baller aus Dippoldiswalde vor zwei Jahren restauriert. Das Modell gewährt einen Blick in die schwere, sehr häufig auch mit gesundheitlichen Schädigungen verbundene Arbeit der Wismut-Bergleute.

Für die kleinen Museumsbesucher ist das extra für sie vorbereitete Spielzimmer ein richtiges Paradies. Da gibt es nicht nur jede Menge Spielzeug lediglich zum Bestaunen, da kann auch gebastelt werden. Das Leuchtbild zum Ausschneiden gibt’s gleich nebenan.

Auch den Ausstellungsräumen selbst sollte der Besucher mehr als nur einen flüchtigen Blick gönnen. Die zahlreichen Bilder an den Wänden, von zumindest regional bekannten Künstlern gemalt, erzählen vom Leben der Leute im Erzgebirge. Die Deckenmalereien wiederum gefallen durch ihre dekorative Gestaltung.

Service: Weihnachtsausstellung im Lohgerbermuseum vom 5. November 2016 bis 28. Februar 2017, Freiberger Straße 18, 01744 Dippoldiswalde; Tel. : 035 04- 61 24 18; Öffnungszeiten: Di bis So 10-17 Uhr, Eintritt: Erw. 2,50 Euro, Erm. 1,50 Euro; http://www.lohgerbermuseum.de/pages/aktuelles.php

Von Peter Weckbrodt

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