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Wehlener Hof - neues Hotel Garni in Stadt Wehlen - erhält erstmals drei Hotelsterne

Tourismus Wehlener Hof - neues Hotel Garni in Stadt Wehlen - erhält erstmals drei Hotelsterne

Freude über drei Hotelsterne in Stadt Wehlen: Der im Frühjahr 2015 neu eröffnete Wehlener Hof ist erstmals klassifiziert worden. Der Dehoga, der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband, hat die Herberge am Markt nach objektiven Kriterien als Drei-Sterne-Hotel eingestuft, als Unterkunft für gehobene Ansprüche.


Quelle: Daniel Förster

Stadt Wehlen. Freude über drei Hotelsterne in Stadt Wehlen: Der im Frühjahr 2015 neu eröffnete Wehlener Hof ist erstmals klassifiziert worden. Der Dehoga, der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband, hat die Herberge am Markt nach objektiven Kriterien als Drei-Sterne-Hotel eingestuft, als Unterkunft für gehobene Ansprüche. Inhaber Frank Schönherr darf nun zunächst drei Jahre lang mit der Auszeichnung für sein Hotel Garni werben. Aber nicht nur das macht den Chef der Herberge, der seinen Gästen Übernachtung in 17 Zimmern mit maximal 40 Betten und Frühstück anbietet, stolz. „Nach unserem Kaltstart im Mai vergangenen Jahres liegt eine sehr erfolgreiche Saison hinter uns. Und es sieht danach aus, dass die diesjährige noch besser wird“, sagt der 39-jährige Neu-Hotelier. „Mit der Auslastung bin ich sehr zufrieden.“ Schließlich war der Familienvater auch ein gewisses Risiko eingegangen, als er im September 2014 das einst zum gegenüberliegenden Strandhotel gehörende Bettenhaus übernahm.

Seit 17 Jahren betreibt Frank Schönherr das Café Marktstübchen. Das Haus ist sein Elternhaus, dort ist er groß geworden. Café und Wehlener Hof sind nur einen Katzensprung voneinander entfernt. „Von der Nähe her bot es sich an, ihn zu kaufen“, berichtet er. Sowohl seine Frau Nadja, die nahezu täglich das Frühstücksbuffet zubereitet und Kuchen bäckt, als auch die Bediensteten und er könnten zwischen beiden schnell hin und her agieren und vieles miteinander kombinieren.

Nach der Juni-Flut 2013 waren die Erdgeschosse vom Strandhotel und dem dazugehörenden Wehlener Hof, wie alle anderen vom Hochwasser betroffenen Gebäude entkernt worden. Ein Jahr lang wurde alles getrocknet. Nach zwei Hochwasser-Katastrophen wollte Hotelier Thomas Rieß die beiden Häuser nicht mehr weiterführen. „Sie standen im Paket zum Verkauf“, so Schönherr. Gemeinsam mit einem Freund, der das Strandhotel übernahm, hatte er sich seit April 2014 um den Kauf des Wehlener Hofes bemüht. Im September des selben Jahres waren alle Formalitäten unter Dach und Fach, im Oktober legte er los. In den darauffolgenden Herbst- und Wintermonaten wurde das Haus am Marktbrunnen komplett saniert. Der Eingangsbereich und Parterre wurde grundlegend neu gestaltet. Betreten Gäste heute das Foyer, kommen sie auf einen Empfangstresen zu, daneben sind Sitzgruppen platziert. Dahinter grenzen Frühstücksräume sowie der Aufenthaltsbereich und der Aufgang zu den Nichtraucherzimmern des Hotels an. Durch das Einzelzimmer, die zwölf Doppelzimmer unterschiedlicher Kategorien, die drei Familienzimmer und eine Gartensuite „haben wir die Maler geschickt und alle neu eingerichtet“, so der Hotelier.

Bei dem Um- und Ausbau bewerkstellige Schönherr viel in Eigeninitiative. Dabei kamen und kommen ihm seine ursprünglichen beruflichen Wurzeln in der Baubranche zugute. „Ich bin Altbausanierer“, erzählt er. „Im Winter baue ich und im Sommer bin ich für die Gäste da.“ So hätte er es auch schon beim Marktstübchen, an dem er zuletzt die Terrasse neu gestaltete, gehandhabt. Bei der Sanierung vom Wehlener Hof spielten auch künftige Hochwasser eine Rolle. „Wir haben die Baustoffe und Einrichtung weitestgehend so gewählt, dass wir derartige Katastrophen besser als bisher überstehen können und im Fall der Fälle schneller wieder am Netz sein werden.“

Von Daniel Förster

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