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Wanderfalken in Sächsischer Schweiz bleiben vorerst ohne Ringe

Wanderfalken in Sächsischer Schweiz bleiben vorerst ohne Ringe

Kleingießhübel. Das Beringen von Jungvögeln kann mitunter eine gefährliche Angelegenheit sein - für den Ornithologen, da sich Nester in unwegsamen Regionen befinden, und für die Vögel, da so ein großer Zweibeiner Angst einflößt.

Vogelexperte Ulrich Augst beobachtete vor einigen Tagen einen Horst mit vier jungen Wanderfalken. Am Freitag seilte er sich an der Westseite des Kleinen Zschirnstein zum Brutplatz ab, um sie zu beringen. Als er sich dem Nest näherte, nahm einer der Vögel Reißaus. Als auch die anderen zum Abflug ansetzten, brach der Ornithologe die Aktion ab, um die Tiere nicht zu einem unkontrollierten Abflug zu drängen. Wegen des starken Windes hätte das eine Gefährdung für die Greifvögel bedeuten können.

Der Wanderfalke gilt als schnellster Vogel, im Sturzflug kann er Geschwindigkeiten von über 300 Kilometern pro Stunde erreichen. In den 1970er Jahren war der Jäger der Lüfte in unseren Breiten fast ausgestorben. Heute leben wieder 30 Vogelpaare in Sachsen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.05.2013

Silvio K.

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