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Wahnsdorfern droht bei Schnee und Eis Isolation

Wahnsdorfern droht bei Schnee und Eis Isolation

Der Winter steht vor der Tür und mit ihm dieselben Probleme, wie sie in Wahnsdorf jedes Jahr auftreten: Der Radebeuler Ortsteil droht, durch Schnee und Eis vom Umland abgeschnitten zu werden.

Radebeul/Moritzburg. Von Uwe Hofmann

Radebeul/Moritzburg. Der Winter steht vor der Tür und mit ihm dieselben Probleme, wie sie in Wahnsdorf jedes Jahr auftreten: Der Radebeuler Ortsteil droht, durch Schnee und Eis vom Umland abgeschnitten zu werden. Grund ist, dass der Dorfgrund - die Zufahrt aus dem Lößnitzgrund - in den Wintermonaten bei Schnee und Eisglätte generell gesperrt wird. Auf der zweiten Zufahrt, der Boxdorfer Straße, sorgen Schneewehen regelmäßig dafür, dass es für Autofahrer kein Durchkommen gibt. Auch die dritte Verbindung, die Straße "Am Wasserturm", die Wahnsdorf mit dem Moritzburger Ortsteil Reichenberg verbindet, ist ebenfalls ein Sorgenkind.

Dort tritt, ausgerechnet in einer Kurve, erdwarmes Schichtwasser aus einem Feld aus und läuft quer über die Straße. Dort gefriert es zu zentimeterdicken Eisschichten, weshalb die Straße in den Wintermonaten regelmäßig gesperrt werden muss. Das Problem ist schon länger bekannt, getan hat sich seither trotz der Bemühungen der Ortschaftsräte von Wahnsdorf und Reichenberg jedoch wenig. So hat man in Wahnsdorf sogar Kontakte zur Bergakademie Freiberg gesponnen. Ein Student könnte sich doch in einer akademischen Arbeit den Besonderheiten des Wahnsdorfer Untergrunds und den Quellen des Schichtwassers widmen, so die Überlegung. Der Vorstoß blieb jedoch bisher ohne Erfolg.

Ähnlich in Reichenberg, wo der Ortschaftsrat das Moritzburger Rathaus, das für die Straße zuständig ist, zum Handeln aufgefordert hatte. "Die Verwaltung hat vereint mit den Gemeinderäten nichts unternommen", zieht Reichenbergs Ortsvorsteher Bernd Reißmann Bilanz. Vier Ortstermine habe es inzwischen gegeben, richtig überzeugend sei die Verwaltung nicht bei einem aufgetreten. Dabei habe Reichenberg das Problem als äußerst dringlich angemeldet und um für eine Sanierung Geld anzusparen eigens Reparaturen im Unterdorf zurückgestellt. Geholfen hat das offenbar nicht. "Ich schäme mich, wenn dort immer wieder wegen Vereisung gesperrt werden muss", sagt Reißmann über die vergeblichen Bemühungen.

Immerhin soll das Problem jetzt endlich angegangen werden. Moritzburg hat ein Büro mit einer wassertechnischen Untersuchung des Areals betraut, wie Wahnsdorfs Ortsvorsteher Siegfried Schneider sagt. Vom Ergebnis der Untersuchung ist abhängig, wie weiter verfahren wird. Ein Schritt, der Zustimmung findet. "Es kursieren nur Mutmaßungen über einen Schacht oder ein Versickerungsrohr - da muss ein Fachmann ran", sagt etwa der Wahnsdorfer Ortschaftsrat Valentino Philipp,

Allerdings gibt es einen Haken an der Sache: Vor diesem Winter kann der Wasserfluss wohl nicht mehr gestoppt werden. "Immer noch besser, es wird richtig gehandelt", meint Ortsvorsteher Schneider. Einen Winter könne man wohl noch überstehen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 27.10.2012

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