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Wahnsdorfer Kindergarten wird für rund 925 000 Euro erweitert

Radebeul Wahnsdorfer Kindergarten wird für rund 925 000 Euro erweitert

Im dritten Anlauf scheint es etwas zu werden mit der Erweiterung der Wahnsdorfer Kindertagesstätte. Im früheren Schulgebäude teilen sich derzeit 90 Kinder in Hort, Krippe und Kindergarten gemeinsam mit dem Ortschaftszentrum und Sportgruppen des Radebeuler Ortsteils in die Räume.

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Bund und kindgerecht soll der Anbau an die Wahnsdorfer Kita (Bildhintergrund) werden. Dafür geht aber ein Großteil der bisherigen Freifläche verloren.

Quelle: Visualisierung: aT2

Radebeul. Im dritten Anlauf scheint es etwas zu werden mit der Erweiterung der Wahnsdorfer Kindertagesstätte. Im früheren Schulgebäude teilen sich derzeit 90 Kinder in Hort, Krippe und Kindergarten gemeinsam mit dem Ortschaftszentrum und Sportgruppen des Radebeuler Ortsteils in die Räume. Weil es seit Jahren immer wieder mal Ärger um die Doppelnutzung des Sportraums als Hausaufgabenraum für Hortkinder und als Trainingsraum für Freizeitsportler gibt und zudem die Kita mehr und mehr aus alle Nähten platzt, versucht der Träger Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen seit Jahren, einen Erweiterungsbau hinter dem Bestandsgebäude zu errichten. Nach zwei fehlgeschlagenen Versuchen scheint man nun auf einem richtigen Weg. „In dieser Woche wollen wir die Baugenehmigung abgeben“, sagt VS-Geschäftsführer Frank Stritzke.

Er beziffert die Baukosten mit rund 925 000 Euro, von denen knapp 200 000 Euro die Stadt und die VS bezahlen müssen. Der Rest kommt von Bund, Land und Landkreis. „Wir erwarten jeden Tag einen Bescheid über die Fördermittel“, sagt Stritzke. Trudelt das Papier wie erhofft demnächst ein, kann noch Ende des Jahres der Bau beginnen.

Allerdings entstehen dann anders als ursprünglich geplant nur 25. In der ersten Planung war ein eingeschossiger Bau im Hof vorgesehen, der 35 neue Plätze bringen sollte. Das Vorhaben wurde abgelehnt, weil laut einer Landesrichtlinie Doppelstockbetten nicht förderfähig sind und sich anders aber nicht genügend Schlafplätze für die Kinder einrichten ließen. Den zweiten Vorschlag, einen Gebäudeanbau mit zwei Geschossen, hat Radebeul angelehnt, weil er etwa 250 000 Euro teurer gewesen wäre. Also ist man wieder zum eingeschossigen Vorschlag zurückgegangen und hat dafür die Kapazität verringert. Die 25 zusätzlichen Plätze genügen laut VS-Chef Stritzke, um den derzeitigen Bedarf abzudecken. Auf den geplanten Puffer für ein mögliches weiteres Anwachsen des Bedarfes habe man aber verzichten müssen. „Wenn die Belegungszahlen in der Kita tatsächlich weiter steigen, werden wir einen Weg finden, damit umzugehen“, sagt Stritzke.

Das ist an dieser Stelle besonders schwierig, wie die zurückliegenden Verhandlungen gezeigt haben. Ziel war es dabei, die verschiedenen Nutzungen im Haus weiter zu entflechten. So ist der große Versammlungsraum des Ortschaftszentrums seit jeher Tabu für die Kinder. Der Sportraum soll anders als bisher künftig nur noch für Feste oder als Schlechtwettervariante genutzt werden. Außerdem wird im Sanitärbereich nur noch das Behinderten-WC des Ortschaftszentrums bei Bedarf genutzt. Nach den Arbeiten, in deren Zuge auch die bisherigen Kita-Räume saniert werden, wird auch die Kita selbst klarer strukturiert sein. Die Krippen- und Kita-Kinder sollen im Neubau und Erdgeschoss untergebracht werden, die Hortkinder im Obergeschoss.

Erkauft ist die Erweiterung mit einer Verkleinerung der Außenfläche. Die benachbarte Feuerwehrwiese darf die Kita als Spielfläche nicht nutzen, sie wird als Aufstellfläche für Einsätze benötigt. Stritzke sucht daher nach einer Freifläche im Umland, die als naturbelassener Spielpark genutzt werden kann. Immerhin können auf dem Areal der Feuerwehr drei neue Parkplätze entstehen, so dass es künftig an der Kita zwölf Plätze für Autos geben wird.

Von Uwe Hofmann

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