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Wahlkampf für Martin Seidel beginnt in Bannewitz

Wahlkampf für Martin Seidel beginnt in Bannewitz

Vier für Martin Seidel: Günter Hausmann, Christine Pychynski, Isolde Meier und Lutz Noack wollen, dass der parteilose Dresdner Sozialbürgermeister nach der Bürgermeisterwahl im kommenden Februar die Geschicke der Gemeinde Bannewitz leitet.

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Sammeln Unterschriften für Martin Seidel: Lutz Noack, Christine Pychynski, Günter Hausmann und Isolde Meier (v.l.).

Quelle: Dietrich Flechtner

Als Amtsverweser stand der 38-Jährige bis April 2008 rund anderthalb Jahren der reichlich 10 600 Seelen zählenden Gemeinde bereits vor. Eine Zeit, die die Vier noch in guter Erinnerung haben. Sie gründeten die Wählerinitiative "Wir für Bannewitz", die die Kandidatur Seidels gegen den Amtsinhaber Christoph Fröse (parteilos) unterstützt. Zu den ersten beiden Treffen der Initiative kamen 50 Einwohner. 38 von ihnen werden ab Sonnabend zirka drei Wochen lang Unterschriften in allen Ortsteilen der Großgemeinde sammeln.

"Wir wollen Seidel bekannter machen, denn er bringt die nötige Sach- und Fachkompetenz für das Amt sowie einen anderen Politikstil mit", nennt das ehemalige Gemeinderatsmitglied Noack, der heute für die Wählervereinigung BHPR im Ortschaftsrat Possendorf aktiv ist, ein Motiv für die Aktion. Die für die Kandidatur Seidels notwendigen Unterstützerunterschriften werden erst zu einem späteren Zeitpunkt fällig.

Konkret sieht die Wählerinitiative in Seidel die bessere Wahl im Vergleich zum jetzigen Amtsinhaber, um Bannewitz aus der finanziellen Schieflage zu führen. "Wegen der Haushaltslage müssen Konzepte her", fordert Noack. Seidel habe als Amtsverweser bewiesen, dass er die Kommune auf solide finanzielle Beine stellen kann. Als er das Amt 2006 antrat, sah es in der Gemeindekasse auch nicht rosig aus. "Rund drei Millionen Euro waren in der Rücklage", ergänzt Hausmann, der für die CDU im Gemeinderat sitzt, als Seidel die Amtsgeschäfte an Fröse 2008 übergab. Das finanzielle Polster sei jetzt komplett aufgebraucht. Er vermisst betriebswirtschaftliches Denken bei der jetzigen Verwaltungsspitze.

Isolde Meier ist seit der Wende Mitglied der CDU und wünscht sich einen Rathauschef mit einer anderen DDR-Vergangenheit. Fröse wurde 2006 zwar zum Bürgermeister gewählt, konnte aber aufgrund seiner Stasi-Vergangenheit nicht ins Rathaus einziehen. Er klagte sich ein und konnte so das Amt im April 2008 antreten. In der Zwischenzeit führte Seidel die Gemeinde als Amtsverweser.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.09.2014

Silvio Kuhnert

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