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Wackerbarths Weinakademie schließt vorerst, soll aber später fortgesetzt werden

Wackerbarths Weinakademie schließt vorerst, soll aber später fortgesetzt werden

36 Auszubildende und Mitarbeiter aus Gastgewerbe, Gastronomie und Handel haben gestern im Schloss Wackerbarth ihre Zeugnisse als Weinberater erhalten. Es ist vorerst das letzte Mal, dass diese Zusatzqualifikation im Staatsweingut verliehen wurde.

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Lachende Gesichter: 36 frisch zertifizierte Weinberater freuen sich mit Torsten Köhler, IHK-Geschäftsführer für den Bereich Bildung, Wackerbarth-Chefin Sonja Schilg und IHK-Präsident Günther Bruntsch (vordere Reihe, v.l.).

Quelle: uh

Der Grund: "veränderte Förderrichtlinien des EU-Sozialfonds verhindern die nahtlose Fortsetzung", drückte es Wackerbarth-Chefin Sonja Schilg aus. Man sei dabei, mit der sächsischen Regierung eine Fortführung zu verhandeln, fügt sie an. Günther Bruntsch, Präsident der Industrie- und Handelskammer Dresden (IHK), sieht die Aussichten dieser Gespräche ziemlich optimistisch. Es gehe nur noch darum, die richtige Form zu finden, sagte er etwas nebulös.

Diese Hintergrundgespräche werden die 36 Absolventen aus ganz Sachsen gestern eher weniger interessiert haben. Sie reihen sich in eine doch beachtliche Zahl von 443 Teilnehmern ein, die seit der Gründung der Weinakademie vor fünf Jahren dort Kurse besucht haben. 320 der Teilnehmer stellten sich der Prüfung. Bei der mussten das erlernte Weinwissen schriftlich unter Beweis gestellt, eine Blindverkostung von fünf sächsischen Weinen erfolgreich absolviert und ein fiktives Beratungsgespräch zum sächsischen Wein zur Zufriedenheit der Prüfer von IHK und Staatsweingut bestanden werden.

Zuvor haben sich die Teilnehmer über ein ganzes Jahr hinweg - vom Rebschnitt bis hin zur Lese - umfangreiches Wissen rund um das Thema Wein an- geeignet. Da sei schon viel Schweiß dabei gewesen, erkannte IHK-Präsident Bruntsch an, allerdings "auch viel Genuss", wie er auf den häufigen Umgang mit Wein im Glas anspielte. Als Weinberater müssen die Absolventen über weitreichende Kenntnisse in der Weinherstellung, Rebsortenkunde, Sensorik, Harmonie von Wein und Speise sowie über den deutschen und internationalen Weinmarkt verfügen. Dabei wird der Schwerpunkt klar auf das hiesige Anbaugebiet gelegt, weshalb die Absolventen, die sich durch ihre Zusatzqualifikation Vorteile auf dem Arbeitsmarkt erhoffen, auch als Botschafter des sächsischen Weines fungieren.

IHK-Präsident Bruntsch sieht das Programm aber auch aus einem anderen Grund für wichtig an. Bei der Ausbildung arbeiteten viele Winzer des Weinbaugebiets zusammen, weshalb sie einen wichtigen Zusammenhalt begründe. Tatsächlich waren die angehenden Weinberater nicht nur in den Weinbergen von Schloss Wackerbarth unterwegs, sondern statteten auch der Winzergenossenschaft Meißen, Schloss Proschwitz und den Radebeuler Winzern Karl Friedrich Aust und Frédéric Fourré einen Besuch ab.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.01.2015

Uwe Hofmann

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