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Wachau verzichtet freiwillig auf 1,6 Millionen Euro

Wachau verzichtet freiwillig auf 1,6 Millionen Euro

Die Molkereigemeinde vor den Toren der Landeshauptstadt bleibt ihrem Ruf als wirtschaftsfreundlicher Standort treu. Laut Haushaltsplanentwurf werden bis mindestens 2018 die niedrigen Gewerbesteuerhebesätze beibehalten.

Bereits seit 2008 liegt der Hebesatz der kommunalen Steuer unverändert bei 320 Prozent und damit deutlich unter dem Landesdurchschnitt, der 390 v.H. beträgt. Das dürfte ein Novum im Freistaat sein.

In Zahlen ausgedrückt: Wachau verzichtet allein in diesem Jahr quasi freiwillig auf geschätzte rund 1,6 Millionen Euro an Einnahmen aus der Gewerbesteuer, die sich mit einer entsprechenden Erhöhung erzielen lassen könnten. Was angesichts der sprudelnden Steuerquelle im Ortsteil Leppersdorf, sprich Müllermilch, offenbar verschmerzbar ist. Denn die gerade einmal 4600 Einwohner zählende Gemeinde nimmt 2015 aller Voraussicht nach rund 7,5 Millionen Euro Gewerbesteuern ein - den Löwenanteil davon dürfte die Zahlungen der Molkerei ausmachen.

Einen Wermutstropfen gibt es dennoch. Wachau muss seinen Wohlstand mit notleidenden sächsischen Gemeinden teilen und rund 3,7 Millionen Euro sogenannte "Reichensteuer" an den Freistaat abführen. Außerdem zahlt Wachau noch rund 2,4 Millionen Euro Kreisumlage an den Landkreis Bautzen ab.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.02.2015

wp

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