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Vorrang für Fußgänger am Dohnaischen Platz

Pirna Vorrang für Fußgänger am Dohnaischen Platz

Nur noch im Schritttempo dürfen Autos und Busse eines Tages über den Dohnaischen Platz sowie den nördlichen Teil der Breiten Straße in Pirna fahren. Eine verkehrsberuhigte Zone soll dieser Bereich der Innenstadt werden.

Pirna. Nur noch im Schritttempo dürfen Autos und Busse eines Tages über den Dohnaischen Platz sowie den nördlichen Teil der Breiten Straße in Pirna fahren. Eine verkehrsberuhigte Zone soll dieser Bereich der Innenstadt werden. Der Bauausschuss hat am Donnerstagabend ein Büro beauftragt, die Pläne für die Umgestaltung weiter zu vertiefen.

Nur Stadtrat Peter Tränkner (Pirnaer Bürgerinitiativen) stimmte dagegen. „Wenn wir den Verkehr in der Innenstadt unattraktiv machen, dann fahren die Leute zu Einkaufszentren auf der grünen Wiese“, meinte er. Im Zuge des geplanten Einkaufszentrums auf dem Scheunenhof-Areal sowie der Umsetzung des Verkehrsentwicklungskonzeptes VEP 2030 möchte die Stadt den Dohnaischen Platz neu gestalten. Fußgänger sollen leichter vom künftigen Scheunenhof-Center aus zu den Geschäften der Altstadt und den umliegenden Einkaufsstraßen flanieren können. Dafür wird der Fußgängerbereich erweitert, Tempo 30 für Fahrzeuge abgeschafft und die Bushaltestellen von der Breiten Straße in Richtung Kreisverkehr verlagert. Der jetzige Kreisel wird verkleinert. Busse sollen die Mitte überfahren können.

Streit um Schleichwege

Vor allem die geplante Kappung der Dr.-Külz-Straße wollte Tränkner nicht mittragen. Sie dient vielen Sonnensteinern als Alternativroute in die Innenstadt, um den täglichen Stau vor der Volkshaus-Kreuzung zu umfahren. Nach dem Planentwurf endet die Külz-Straße am Dohnaischen Platz in Höhe der Goethe-Oberschule und wird zur Sackgasse. Als Schleichweg zu einer Weiterfahrt in Richtung Copitz wäre sie damit auch passé. Wer vom Sonnenstein mit seinem Wagen kommt und auf die andere Elbseite wechseln möchte, müsste dann die stauanfällige Route um die Innenstadt über B172 und Maxim-Gorki-Straße mit zahlreichen Ampeln nehmen.

Bei der Kappung der Dr.-Külz-Straße ist allerdings noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Das Planungsbüro soll an zwei Optionen arbeiten: neben der Sackgasse und dem Wendehammer vor der Schule auch die Möglichkeit, zur Durchfahrt auf den Dohnaischen Platz, wie sie jetzt besteht, beizubehalten. Der Umbau des Platzes wird rund 1,3 Millionen Euro kosten. Da für eine Umsetzung der Pläne noch einige Voraussetzungen erfüllt sein müssen, soll die Realisierung schrittweise erfolgen. Dazu zählen der Bau der Südumfahrung, der die B172 vom Verkehr entlastet, sowie eine Neustrukturierung des Busliniennetzes.

Silvio Kuhnert

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