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Volkssolidarität weiht in Radebeuler Sidonienhöfen ihre Anlage für betreutes Wohnen ein

Volkssolidarität weiht in Radebeuler Sidonienhöfen ihre Anlage für betreutes Wohnen ein

Kerner, Riesling und Müller-Thurgau sind Rebsorten. Nach ihnen sind aber auch Gebäude der Radebeuler Seniorenwohnanlage der Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen in den Sidonienhöfen benannt.

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Arndt Steinbach

Quelle: Stephan Klingbeil

Radebeul/Coswig. Sie wurden gestern eingeweiht. Die 46 barrierefreien Einheiten für Betreutes Wohnen sind laut Geschäftsführer Frank Stritzke von der Volkssolidarität allesamt vermietet.

Es gebe bereits Wartelisten. "Es hat eine große Nachfrage nach altersgerechtem Wohnraum gegeben und wir hatten nach einem Standort in Radebeul-Ost gesucht", erklärt Stritzke. Für die neue Anlage seien das Glasinvest-Areal an der Meißner Straße und das Gelände an der Sidonienstraße infrage gekommen. Als der Stadtrat 2010 entschied, das Stadtteilzentrum am Bahnhof Radebeul-Ost aus dem Boden zu stampfen und an der Ecke Haupt-/Sidonienstraße einen großen Einkaufsmarkt bauen zu lassen, war die Wahl für den Standort geklärt.

Da der Bedarf an betreutem Wohnraum weiterhin vorhanden sei, wird die Volkssolidarität Anfang Juni eine neue Wohnanlage im Verbandsgebiet eröffnen. Neben den Einrichtungen in Meißen, Radeberg und Radebeul wird in Coswig künftig weiterer Wohnraum geboten. Im Zentrum der Stadt sind in der Hauptstraße 13 altersgerechte Wohnungen entstanden. Sie wurden im ersten und zweiten Obergeschoss des Sparkassengebäudes barrierefrei ausgebaut. Dort hatte die Bank einst Büroräume genutzt, die sie nun nicht mehr braucht. Hier wird künftig "Wohnen mit Service" geboten, eine preiswertere Form des betreuten Wohnens. Laut Stritzke sind hier noch zwei größere Wohnungen frei. Die Mieten sind dort um mehr als einen Euro pro Quadratmeter günstiger als in den Radebeuler Sidonienhöfen, wo die Kaltmiete je 7,35 Euro aufwärts kostet.

Eine Begegnungsstätte wie in Radebeul gibt es für die neue Coswiger Anlage jedoch nicht vor Ort. Den Kultur-Treff für Senioren in Radebeul-Ost hat die Volkssolidarität selbst finanziert. Rund 200000 Euro wurden investiert. Stritzke wünscht sich vom Freistaat mehr Unterstützung, damit "Wohnraum für Senioren finanzierbar" bleiben kann.

Die ersten Rentner wohnen bereits seit April in den Sidonienhöfen. So etwa Anna Schattschneider. Sie war aus Pirna nach Radebeul-Ost gezogen. "Ich fühle mich hier wohl, wohne jetzt auch nur noch zehn Minuten von meiner Tochter entfernt", sagt sie zu der neuen Heimat."Senioren wohnen hier nicht abseits, sondern mittendrin", erklärt Christoph Dross, der Investor der Sidonienhöfe, die das neue Stadtteilzentrum abrunden. Neben dem großen Einkaufsmarkt und vielen Geschäften gibt es hier Arztpraxen, Banken, Volkshochschule, Bibliothek sowie S-Bahnstation und die Haltestelle der Lößnitzgrundbahn in Radebeul-Ost. S. Klingbeil

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.05.2013

Stephan Klingbeil

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