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Volkshochschule in Radebeul boomt nach Umzug - VHS gibt letztmalig Semesterprogramm aus

Volkshochschule in Radebeul boomt nach Umzug - VHS gibt letztmalig Semesterprogramm aus

"Der Standort ist wirklich Gold wert", sagt Grit Tarnowski. Mit der von ihr geführten Volkshochschule im Landkreis Meißen (VHS) ist sie vor eineinhalb Jahren in das Bahnhofsgebäude Radebeul-Ost gezogen und verzeichnet seither einen Teilnehmerboom.

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Grit Tarnowski in der Küche der VHS, die von immer mehr Seminaren genutzt wird. Neben Koch- und Gesundheitsseminaren sind dort auch Sprachgruppen aktiv, um landesübliche Küche auszuprobieren.

Quelle: Uwe Hofmann

Es habe zuvor Befürchtungen gegeben, viele Kursbesucher durch den Wegzug von der Bernhard-Voss-Straße zu verlieren. Das sei nicht eingetroffen. "Und außerdem sind wir durch S-Bahn und Straßenbahn derart gut erreichbar, dass sich nicht nur Senioren aus den gegenüberliegenden Sidonienhöfen, sondern auch viele Dresdner aus den nördlichen Stadtteilen wie Trachau und Mickten neu angemeldet haben", sagt Tarnowski. Genaue Zahlen gebe es zwar nicht, aber der Boom sei allein dadurch spürbar, dass die zehn Unterrichtsräume komplett ausgelastet seien. Gerade in den Abendstunden werden deshalb VHS-Kurse in der nahen Friedrich-Schiller-Schule gegeben. Auch der Sportraum sei nur sehr selten nicht belegt.

Das wird auch im neuen Halbjahr so sein, das in der nächsten Woche beginnt. Es ist das letzte klassische Semester für die Volkshochschule, die 2015 erstmals ein Jahresprogramm vorstellen will. Viele Teilnehmer kämen, um sich beruflich weiterzubilden oder im Ruhestand etwas Neues zu erlernen, da mache die Orientierung am Schuljahr eigentlich wenig Sinn, begründet Tarnowski die Umstellung, an der die neun VHS-Mitarbeiter in den nächsten zwei, drei Monaten intensiv arbeiten werden.

Dabei gibt es im Moment schon viele Projekte, die in der VHS angeschoben werden. So wird Inklusion immer mehr zum Thema, sagt die VHS-Chefin. Es gebe schon Sprachkurse, für die sich Menschen mit geistiger Behinderung angemeldet haben. Ziel sei es, jedem Menschen den Kursbesuch zu ermöglichen. "Natürlich muss man dafür viel tun, auch mit den Teilnehmer reden, die befürchten, das Kursziel nicht zu schaffen", sagt Tarnowski. Eine andere Baustelle sind Deutschkurse, die künftig Asylbewerber auch ohne Aufenthaltsstatus bekommen sollen. Das sei betreffe weniger Radebeul, wo es andere Anbieter gebe, als die ländlichen Bereiche, in denen die Asylbewerber untergebracht sind. Entsprechend betont Tarnowski die Bedeutung der VHS-Filialen in Großenhain, Meißen, Riesa und Coswig. Dort wolle die VHS in den nächsten Jahren ebenfalls wachsen. Schließlich sei es kein Geheimnis, dass die meisten der insgesamt rund 14 000 Unterrichtsstunden pro Halbjahr in Radebeul abgehalten werden. "Wir wollen aber als Bildungsträger in der Fläche aktiv sein", sagt Tarnowski. "Wohnortnah."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 27.08.2014

Uwe Hofmann

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