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Vize oder Vizin: Eckhard Lang möchte wieder ins Pirnaer Rathaus zurück

Vize oder Vizin: Eckhard Lang möchte wieder ins Pirnaer Rathaus zurück

Eckhard Lang möchte wieder ins Pirnaer Rathaus zurück. Der 57 Jahre alte Pirnaer will seinem einstigen Nachfolger im Amt des Vize- und Baubürgermeisters nun selbst nachfolgen.

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Eckhard Lang

Quelle: Daniel Förster

Um den ehemaligen Posten von Christian Flörke bewirbt sich auch Claudia Baumgartner. Die 44-Jährige lebt ebenfalls in der Canalettostadt.

Es verspricht ein spannender Wahlabend am 20. Dezember ab 18 Uhr in der Aula der Goethe-Oberschule zu werden. Der Stadtrat kürt für sieben Jahre den Stellvertreter von OB Klaus-Peter Hanke (parteilos). Seit Flörke Mitte April als neuer Geschäftsführer in die Stadtentwicklungsgesellschaft Pirna gewechselt war, ist die Stelle vakant. "Insgesamt 16 Bewerbungen gingen ein", informiert das Stadtoberhaupt. 14 kamen in die Auswahl, weil sie in der vorgegebenen Frist im Briefkasten lagen. "Fünf Bewerber wurden eingeladen, sich im Strategie- und Finanzausschuss vorzustellen", berichtet Hanke. Zwei haben bereits vorher ihre Kandidatur zurückgezogen, ein weiterer nach der Ausschusssitzung. Im Rennen sind nun noch Lang und Baumgartner.

Bei den Kandidaten handelt es ich um ein bekanntes und ein noch unbekanntes Gesicht. Eckhard Lang war bereits 18 Jahre Beigeordneter in Pirna. Von 1990 bis 2008 übte der studierte Maschinenbauingenieur das Amt aus. Danach arbeitete er unter anderem in einem Autohaus und war für kurze Zeit Geschäftsführer beim Sportverein VfL Pirna-Copitz tätig. Heute arbeitet er freiberuflich als Projektsteuerer.

Verwaltungserfahrungen bringt aber auch seine Konkurrentin Baumgartner mit. Bis zum Beginn ihrer Elternzeit im Jahr 2010 war die Diplomingenieurin Baureferentin in Passau. Zu ihrem Aufgaben gehörten das Bauordnungs- und Planungsamt sowie Gartenbau und Umwelt.

In Pirna ist der Vize-Bürgermeister nicht allein für Hoch- und Tiefbau zuständig. Zu seinen Aufgaben zählen auch Stadtentwicklung sowie Schule, Jugend und Soziales. Gewählt ist, wer die absolute Mehrheit der Stimmen der anwesenden Stadträte auf sich vereint. Bleibt ein Ergebnis über 50 Prozent aus, ist ein zweiter Wahlgang von Nöten. Bei ihm reicht die einfache Mehrheit zum Sieg. Kommt es zu einer Patt-Situation, entscheidet das Los. 26 Stadträte plus OB sind stimmberechtigt.

Erfahrungen mit knappen Wahlergebnissen konnte Eckhard Lang bereits reichlich in den zurückliegenden Jahren sammeln. Vor sechs Jahren wurde er bei der turnusmäßigen Beigeordnetenwahl vom Stadtparlament nicht im Amt bestätigt. Nach dem ersten Urnengang fehlte ihm eine Stimme zum sicheren Sieg. 15 Räte votierten damals für ihn, nur fünf für Christian Flörke, es gab zehn Enthaltungen. Nach dem zweiten Wahlgang gab es eine große Überraschung. Auf Lang entfielen nur noch 14 Stimmen, dafür hatte Flörke auf einmal 15, bei einer Enthaltung. Im gleichen Jahr bewarb sich Lang nach der Kreisfusion als Beigeordneter im neuen Großkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Auch bei dieser Wahl verfehlte er zuerst die notwendige Mehrheit um eine Stimme, dann drehte sich das Blatt und er musste mit einer Stimme Unterschied den Kürzeren ziehen.

Ein Jahr später wollte er Nachfolger von OB Markus Ulbig (CDU) werden. Doch bei der Nominierung des CDU-Kandidaten verlor er denkbar knapp. Anfang 2010 gab er nach 22 Jahren Mitgliedschaft in der Union sein Parteibuch zurück. Lang ist heute parteilos.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.05.2014

Silvio

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