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Villa Teresa ehrt Eugen d'Albert und Teresa Carreño mit neuer Ausstellung

Villa Teresa ehrt Eugen d'Albert und Teresa Carreño mit neuer Ausstellung

Kulturveranstaltungen und Hochzeitsfeiern - dafür ist die Villa Teresa in Coswig eine bekannte Adresse. Dabei ist die in Kötitz liegende Anlage auch ein Erinnerungsort, wie die komplett überarbeitete Dauerausstellung in den Räumen der Villa anschaulich macht.

Coswig.

Sie widmet sich den berühmten Bewohnern der Villa, dem Komponisten Eugen d'Albert und der Pianistin Teresa Carreño, die dem heutigen Kulturhaus auch ihren Namen lieh. Die Schau ist zum Parkfest am Sonntag das erste Mal zu erleben.

"Im Gegensatz zur bisherigen Ausstellung werden fast ausschließlich Originale und nur wenige Reproduktionen ausgestellt", macht Villa-Chefin Christiane Matthé das überarbeitete Konzept deutlich. Man habe bei der Auswahl der Exponate darauf geachtet, dass darunter viele vorher noch nicht gezeigte Ausstellungsstücke sind. Zudem hält die Schau auch Familienerbstücke vor, etwa ein Medaillon, das die in Coswig geborene Tochter Eugenia d'Albert zeigt. Auf diese Weise sollen auch Stammgäste der Villa mit neuen Einsichten konfrontiert werden. Besonders auffälliger Unterschied ist auch eine Hörstation, die d'Alberts Kompositionen erlebbar macht. Außerdem zeichne die Ausstellung "ein genaueres Bild der beiden Künstler mit ihren Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschieden - d'Albert der Komponist und Teresa Carreño, die Kosmopolitin", wie Matthé ausführt. "Unser Anspruch war, eine qualitativ hochwertige und informative Ausstellung zu schaffen, die allerdings nicht überladen ist", sagt sie. Daher halte sich der Umfang der sieben Begleittexte zu Leben, Schaffen, Wirken und Vermächtnis des Künstlerpaares auch in Grenzen.

Ins Zentrum gerückt wird der künstlerische Werdegang Carreños zu einer international gefeierten Pianistin, an die heute noch in Venezuela und den USA erinnert wird. Das wird durch eine Weltkarte veranschaulicht, auf der ihr Lebensweg und ihre Tourneen in die USA, Südamerika, Australien, Neuseeland, Afrika und anderswohin gezeigt werden. Bei Eugen d'Albert liegt der Fokus auf seinem musikalischen Schaffen, seine Opern und weiteren Kompositionen. Natürlich wird auch das Familienleben der beiden betrachtet. Auch die sechs Ehefrauen d'Alberts werden vorgestellt.

Die neue Dauerausstellung fußt auf einer jahrelangen Arbeit, wie Matthé erläutert. Das begann mit der Digitalisierung der Archivalien. Eine Auswahl davon wurde in einem Katalog präsentiert. Auch die 2013 erschienene CD mit Welte-Mignon-Rollen-Einspielungen von Teresa Carreño und Eugen d'Albert gehört zu den Vorarbeiten. Insgesamt 15 000 Euro hat die Überarbeitung der Schau gekostet. Finanzielle Unterstützung gab es dabei von der Stadtkasse, der Meißner Sparkassenstiftung und der Coswiger Firma Walther Expointerieur, die zudem alle Einbauten erledigt hat.

So. 14-19 Uhr, Villa Teresa, Coswig, Kötitzer Straße 29: Parkfest der Villa Teresa mit der Eröffnung der neuen Dauerausstellung, Eintritt frei

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.07.2014

Uwe Hofmann

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