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Verzögerter Baustart an Kita Sonnenkäfer in Coswig

Verzögerter Baustart an Kita Sonnenkäfer in Coswig

Noch stört kein Baulärm. Die Vorbereitungen für den neuen Anbau der Kita Sonnenkäfer in Coswig sind relativ ruhig verlaufen, sagen Erzieher.

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Die maroden Altmodule sind weg. An der Kita soll ein neuer Anbau entstehen.

Coswig. Von Stephan Klingbeil

Dort, wo bis vor Kurzem noch die alten Betreuungscontainer standen, ist nur noch die nackte Betonplatte zu sehen. Drei Klassenzimmer der benachbarten Mittelschule waren dort untergebracht. Die alten Behälter wurden abgerissen. Sie waren marode. Das Dach hatte Mängel, Sanitäranlagen fehlten. Der Bau hätte nicht den Ansprüchen zur Betreuung von Krippenkindern genügt.

Doch genau das will die Stadt. Denn ab Juli 2013 besteht zum einen bundesweit ein Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz. Da will auch Coswig gewappnet sein. Zum anderen zeichne sich dort bereits eine "gewisse Platznot" ab, erklärt Finanzbürgermeister Thomas Schubert. Die Zeit dränge. Zumal die Arbeiten für den Neubau an der Kötitzer Kita schon längst hätten starten sollen. Doch der seit langem geplante Baustart verzögerte sich. "Wir haben ein Vierteljahr eingebüßt", sagt Schubert.

Der Grund: Die erste Ausschreibung, die keine Bauweise vorschrieb, musste zurückgezogen werden. Die Angebote der Bieter für den Neubau seien schlichtweg zu teuer gewesen, hieß es. Sie hätten weit über den Vorstellungen der Stadt gelegen. Daher gab es eine zweite Ausschreibung. Diesmal legte sich die Stadt fest: Man wollte einen neuen Anbau, der nach dem Modulbauverfahren errichtet wird. Die Anforderungen wurden nun abgespeckt.

Trotzdem wird der Neubau mit rund 520 000 Euro fast doppelt so teuer sein wie ursprünglich vorgesehen. Die Stadt musste dafür zusätzliche 145 000 Euro bereitstellen. Denn die Fördermittel des Freistaats in Höhe von knapp 155 500 Euro würden so oder so nicht erhöht. Der über 20 000 Euro hohe Anteil des Trägers vom Kinderzentrum Coswig bliebe gleich. Eltern sollten darüber hinaus auch nicht extra belastet werden.

Im Rathaus hieß es dazu, dass höhere Material- und Baukosten die Preise in die Höhe getrieben hätten. Ebenso sei der Bedarf an solchen Modulen höher. Wegen des Krippenplatzanspruchs 2013 wollen viele Kommunen Kitas bauen. Dessen ungeachtet lag das Angebot der nun beauftragten Modulbaufirma Alho Sörnewitz aber noch immer unter den Angeboten, die alle Firmen in der ersten Ausschreibung abgaben, sagt Schubert.

Die acht neuen Module, die bald Platz bieten sollen für 18 Krippenkinder, werden derzeit gefertigt. Nachdem die Container stehen, soll wohl ab den Herbstferien bis zum Jahresende der Innenausbau erfolgen. Die älteren der insgesamt 40 Kinder der Kita werden im bestehenden Bau und in der "Baracke" gegenüber betreut. Die unter Dreijährigen sind während der Bauarbeiten im ehemaligen Konsum in Altsörnewitz untergebracht. Dieser diente zuletzt als Ausweichquartier für die Kita Sörnewitzer Kinderwelt, die bis August rundum erneuert worden war.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.09.2012

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