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Verspätetes Geschenk für Radebeuler Kita "Thomas Müntzer"

Verspätetes Geschenk für Radebeuler Kita "Thomas Müntzer"

Eine der ältesten städtischen Kindertagesstätten Radebeuls feiert rundes Jubiläum. Vor 50 Jahren war das ehemalige Heim für griechische Emigrantenkinder an der Meißner Straße zum Kindergarten mit rund 90 Plätzen umfunktioniert worden.

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Der Dresdner Verein Märchenpicknick kam zum Jubiläum mit Ziege Louise in die Kita "Thomas Müntzer". Die Kinder hatten jede Menge Spaß.

Quelle: Martin Förster

Heute spielen, schlafen und lernen 71 Kinder in der Kita "Thomas Müntzer", in der einst auch der frühere Weltklasse-Wasserspringer Jan Hempel tobte.

Die eigentlich im Juni geplante Sause wurde wegen der Flut verschoben und in kleinerem Rahmen vor Kurzem nachgeholt. Auf ein noch ausstehendes Geschenk vom Verein Märchenpicknick sollte die Kita zudem nicht länger verzichten. Gestern holte der Dresdner Verein die Bescherung nach. 130 Euro hatte er für das neue Spielfahrzeug gesammelt, auf das sich die Steppkes sogleich stürzten. "Die Kinder haben sich so etwas gewünscht", sagt Erzieherin Regine Schmidt. Falls sich Spender finden würden, die drei neue Holzhäuser zum Spielen im Garten finanzieren würden, wäre das Jubiläum abgerundet. Bisher seien alle Spendengesuche bei Unternehmen dazu im Sande verlaufen.

Die mehrfach umgebaute, rekonstruierte Villa, in der sich die Kita befindet, feiert dieses Jahr ebenfalls einen runden Geburtstag. 140 Jahre ist es her, dass die Gebrüder Ziller das Anwesen errichteten. Das schmucke weiße Haus gehörte einst der Baronin von Zehmen, wurde nach 1928 für einige Jahre als Waisenhaus genutzt. Dann zogen erst Nationalsozialisten ein, später Sowjets. Die Villa war Lazarett.

Vor 60 Jahren bekam sie schließlich einen neuen Zweck. Es diente als Heim für griechische Vorschulkinder. Nach der Niederlage der Kommunisten im griechischen Bürgerkrieg kamen Hunderte dieser, nach dem Führer der Demokratischen Armee benannten "Markos-Kinder" in Radebeul unter. 1963 wurde das Heim Kindergarten.

iSpendenkontakt, Tel.: 0351/8 30 90 35

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.07.2013

Stephan Klingbeil

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