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Vermeintliche Straßenbauer betrügen Rentner in Freital

Vermeintliche Straßenbauer betrügen Rentner in Freital

Am Dienstag waren in Freital falsche Bauarbeiter unterwegs, die einen 93-Jährigen um mehrere Tausend Euro brachten. Wie die Polizei mitteilte, klingelten die fünf Männer bei dem Freitaler und erklärten ihm, sie würden für die Stadt Bitumenarbeiten durchführen.

Mit dem übrig gebliebenen Material könnten sie seine Einfahrt asphaltieren. Da von Kosten keine Rede war, stimmte der 93-Jährige dem Angebot zu.

Die fünf falschen Straßenbauer schritten daraufhin zur Tat, arbeiteten allerdings nicht normgerecht: Weder befestigten sie den Untergrund noch führten sie andere Vorarbeiten aus, sondern verteilten einfach flüssigen Asphalt und Splitt in der Grundstückseinfahrt. Mit einer Walze fuhren sie einige Male darüber – fertig. Anschließend forderten die fünf Männer von dem Rentner 3000 Euro und setzten ihn unter Druck. Der 93-Jährige fuhr daraufhin mit einem der vermeintlichen Bauarbeiter zur Bank, hob Geld ab und übergab es ihm.

Der Freitaler „Asphaltkolonnen“-Betrug verlief genau wie einige Fälle, die vor etwa anderthalb Jahren rund um Riesa angezeigt wurden. Die Asphaltarbeiten würden meist in sehr schlechter Qualität ausgeführt und völlig überteuert abgerechnet, teilte die Polizei mit. Bei den falschen Bauarbeitern handele es sich meist um Iren oder Polen, die mit einem Kleinlaster, einem Asphaltanhänger und einer kleinen Walze oder Rüttelplatte unterwegs sind.

Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und rät: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen! Falls derartige Bauleistungen von Ihnen gewünscht sind, informieren Sie sich bei einer seriösen Fachfirma über Ausführung und Kosten. Vereinbaren Sie dies vorab schriftlich und bestehen Sie auf einer ordentlichen Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer. Ziehen Sie im Zweifelsfall eine Vertrauensperson hinzu.

ttr

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