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Verdi stimmt Schlichtung im Tarifstreit der Landesbühnen Radebeul zu

Verdi stimmt Schlichtung im Tarifstreit der Landesbühnen Radebeul zu

Im Tarifstreit der Landesbühnen Radebeul hat die Gewerkschaft Verdi der von Arbeitgeberseite vorgeschlagenen Schlichtung zugestimmt. Der viertägige Warnstreik sei beendet, wie die Verdi-Landesbezirksleitung am Sonntag in Leipzig mitteilte.

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Die Landesbühnen wurden 2012 von einem Staatsbetrieb in eine GmbH umgewandelt und gehören weiter zu 100 Prozent dem Freistaat.

Quelle: Sebastian Kahnert

In den nächsten Tagen werde der für Kunst zuständige Fachbereichsleiter Michael Kopp mit der Geschäftsführung sprechen, danach könne die Schlichtung beginnen. Möglich sei auch die Vereinbarung einer befristeten Friedenspflicht im laufenden Arbeitskampf.

Die Gewerkschaft fordert für die 70 Beschäftigten in Werkstätten, Technik und Verwaltung einen Haustarif auf Basis des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Konkret verlangt sie die Übernahme des aktuellen TV-L und die Zahlung der seit 2013 angefallenen Gehaltserhöhungen - insgesamt 7,7 Prozent. Die Geschäftsführung bietet 2,5 Prozent.

Die Landesbühnen wurden 2012 von einem Staatsbetrieb in eine GmbH umgewandelt und gehören weiter zu 100 Prozent dem Freistaat. Dessen Tarifverträge und -erhöhungen gelten für die Künstler, den anderen Beschäftigen werden sie jedoch verweigert. Mitte April hatte Verdi die Tarifverhandlungen für gescheitert erklärt, seit Anfang Mai fanden an 15 Tagen Warnstreiks statt.

dpa

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