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Verdi plant Streik im Regionalverkehr – auch Dresden und Umland sind betroffen

Verdi plant Streik im Regionalverkehr – auch Dresden und Umland sind betroffen

Die Gewerkschaft Verdi plant in der kommenden Woche einen Streik im öffentlichen Nahverkehr. Wie Verdi am Freitag bekannt gab, sollen einen Tag lang die Busse von zwölf Unternehmen in Sachsen im Depot bleiben.

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In der kommenden Woche sollen die DVB-Busse einen Tag lang im Depot bleiben - es droht ein Streik.

Quelle: Sebastian Kahnert

Betroffen davon sind auch Dresden und Umgebung.

Denn bestreikt werden soll unter anderem die Dresdner Verkehrsservicegesellschaft, ein Tochterunternehmen der Dresdner Verkehrsbetriebe, das etwa 15 Prozent des städtischen Busverkehrs abwickelt. Wie DVB-Sprecher Falk Lösch auf Nachfrage von DNN-Online berichtet, sind die Fahrer der Gesellschaft auf verschiedenen Linien unterwegs, zum Beispiel auf der „88“ und der „94“. Wie stark das Dresdner Netz letztlich betroffen sein wird, konnte Lösch am Freitag noch nicht abschätzen.

Größere Ausfälle dürfte es dagegen in den Regionen rund um die Landeshauptstadt geben. Denn auch der Regionalverkehr Dresden (RVD), die Oberelbische Verkehrsgesellschaft Pirna-Sebnitz (OVPS) und die Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) sollen bestreikt werden, so dass hier flächendeckende Ausfälle befürchtet werden müssen.

Wann genau gestreikt wird, ist bisher nicht bekannt. Verdi wolle die Öffentlichkeit 24 Stunden vorab über den genauen Termin informieren, sagte Gerd Doepelheuer, Fachbereichsleiter Verkehr im Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. An dem Tag sollen dann vom frühen Morgen an möglichst alle Linien komplett lahmgelegt werden, sagte er.

Mit dem Arbeitsausstand will Verdi nach eigenen Angaben den Arbeitgeberverband wieder an den Verhandlungstisch zwingen. Vor knapp zwei Wochen waren die Tarifgespräche mit dem Arbeitgeberverband öffentlicher Nahverkehrsunternehmen (AVN) gescheitert. In der dritten Verhandlungsrunde „haben die Arbeitgeber das Scheitern billigend in Kauf genommen“, berichtet Doepelheuer. Letztlich ging es noch um fünf Euro mehr oder weniger Tariferhöhung pro Monat. Aktuell verdienen die Fahrer laut Gewerkschaft 1.695 Euro brutto im Monat.

sl / cs

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