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VVO plant mehr S-Bahnen zwischen Dresden und Meißen-– TU Dresden erarbeitet Betriebskonzept

VVO plant mehr S-Bahnen zwischen Dresden und Meißen-– TU Dresden erarbeitet Betriebskonzept

Auf den S-Bahn-Gleisen zwischen Dresden und Meißen sollen künftig mehr Züge rollen. Dafür erstellt die TU Dresden im Moment ein umfassendes Betriebskonzept und untersucht die wirtschaftliche Ausgestaltung des S-Bahn-Netzes in und um Dresden.

Derzeit wird die Strecke ausgebaut.

An der Professur für Bahnverkehr, öffentlichen Stadt- und Regionalverkehr wird für die Studie geforscht und analysiert. „Der Wissenschaftsstandort Dresden leistet so seinen Beitrag zum Wissenstransfer aus der Verkehrswissenschaft in die Verkehrspraxis“, betont Professor Rainer König vom Institut für Bahnsysteme und Öffentlichen Verkehr. Die ursprünglichen Planungen von 1993 sollen überprüft und den heutigen Anforderungen angepasst werden. So verlangen heute flexiblere Arbeitszeiten eine verdichtete Taktung zwischen 6 und 20 Uhr.

Wie der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) mitteilt, bilden die S-Bahn-Linien derzeit das Kernstück des lokalen Schienennahverkehrs. Rund 70 Prozent der gesamten Nachfrage im Eisenbahnverkehr im VVO-Verkehrsraum werden von den S-Bahnen bewältig. An Werktagen sind täglich etwa 37.300 Fahrgäste zwischen den Endpunkten Schöna, Meißen, Dresden-Flughafen, Pirna und Tharandt unterwegs. Die Verkehsverbindung der S-Bahn 1 zwischen Pirna und Meißen-Triebischtal wird seit 1996 mit Mitteln des Bundes und des Freistaates Sachsen ausgebaut. Die geplanten zusätzlichen Züge sollen laut VVO auch dabei helfen, das Projekt zu refinanzieren. „Wir wollen die durch den Bund und den Freistaat geschaffenen Möglichkeiten nutzen und noch mehr Fahrgäste von der S-Bahn überzeugen“, betont Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO. „Auf neuen Gleisen sollen auch mehr Züge rollen“.

Nach Fertigstellung des Konzepts werde man Verhandlungen mit dem Freistaat Sachsen über die Finanzierung und mit der DB Regio AG über eine Anpassung des bestehenden Verkehrsvertrags aufnehmen, teilte der VVO mit. Eine Umsetzung wäre nach dem Abschluss der Bauarbeiten im Jahr 2016 möglich.

fs

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