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VVO hebt Ticketpreise im August 2017 an – Taktverdichtung bei S-Bahn S1

Verbandsversammlung VVO hebt Ticketpreise im August 2017 an – Taktverdichtung bei S-Bahn S1

Der Verkehrsverbund Oberelbe wird die Ticketpreise zum 1. August „moderat“ anheben. Die Preispolitik sowie weitere Veränderungen beschlossen die Verbandsmitglieder auf einer Versammlung am Mittwoch. Das Jahr 2016 bescherte dem Verband außerdem mehr Fahrgäste.

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Der VVO hebt die Ticketpreise an.

Quelle: Archiv

Dresden. Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) wird die Ticketpreise zum 1. August 2017 „moderat“ um 1,9 Prozent anheben. Grund dafür seien gestiegene Personal- und Sachkosten. Einzelfahrscheine und Tageskarten werden nicht teurer. Betroffen sind die Preise der Monats- und Abo-Monatskarten, 9-Uhr- und 9-Uhr-Abo-Monatskarten. So wird die Abo-Monatskarte in der Preisstufe A 1 um 1,20 Euro teurer und kostet dann 50,90 Euro. Jahreskarten, die für ein Kalenderjahr gelten, wird es nicht mehr geben. „Die Fahrgäste können stattdessen jederzeit ein Ticket für die kommenden 12 Monate erwerben“ erläuterte VVO-Geschäftsführer Burkhard Ehlen. „Der Preis des Tickets richtet sich nach den Preisen der Abo-Monatskarte und liegt damit rund 15 Prozent unter dem Preis der normalen Monatskarte.“

Schülergruppen-Tickets werden den Tageskarten gleichgestellt und kosten ab dem 1. August 2017 für eine Zone 1,10 EUR, für zwei Zonen 2,20 EUR und für den gesamten Verbundraum 3,30 EUR pro Person und Tag.

Taktverdichtung

Ab April 2017 soll der Takt der S-Bahn S1 über acht Stunden pro Tag zwischen dem Hauptbahnhof Dresden und Meißen verdichtet werden. Die Fahrten der S-Bahn S2, die bisher montags bis freitags in Heidenau enden, sollen bis Pirna verlängert werden. Ab Juni werden außerdem das abendliche Angebot des Regionalexpress RE 50 zwischen Dresden und Leipzig verbessert und die bisher bestehenden Lücken im Stundentakt geschlossen. Zukünftig fährt der RE auch um 21.15 Uhr ab Dresden und 22 Uhr ab Leipzig. Die Fahrt 23.15 Uhr ab Dresden wird zudem von Riesa bis Leipzig verlängert.

Beschlossen wurde auch eine Verhandlungsbasis für den Fahrplan der Weißeritztalbahn, die nach dem Willen des VVO und nach Fertigstellung der Strecke im Frühjahr 2017 täglich zwei Mal bis Kurort Kipsdorf und ein weiteres Mal bis Dippoldiswalde fahren soll. „Mit den Fahrten nach Kipsdorf morgens und abends möchten wir dem Tourismus in der Region ein Angebot machen, auf das er mit weiteren Leistungen aufsetzen kann“, erläutert Ehlen. Angestrebt sei außerdem, den Fahrplan an zwölf Tagen mit einem weiteren Zug zu verdichten. Eine große Herausforderung für die Zukunft bleibe es, die Schmalspurbahnen finanziell abzusichern.

Im VVO-Haushalt sind für 2017 insgesamt 97,9 Millionen Euro für die Bestellung von Nahverkehrszügen und Schmalspurbahnen sowie 2,9 Millionen Euro für den Busverkehr vorgesehen.

Bilanz 2016: Mehr Fahrgäste

Das Jahr 2016 bescherte dem VVO mehr Pendler und voraussichtlich um 2,4 Prozente höher Einnahmen als im Vorjahr. Die Zahl der Fahrgäste sei um 0,3 Prozent auf rund 206 Millionen gestiegen. Trotzdem bleibe der Verbandshaushalt vor allem aufgrund von Mehrbelastungen in Höhe von 3 Millionen Euro ab 2018 im Rahmen eines neuen Trassenpreissystems angespannt, heißt es.

Zum neuen VVO-Vorsitzenden wurde der Bautzner Landrat Michael Harig gewählt. Der bisherige Vorsitzende Arndt Steinbach aus Meißen durfte nach zwei Amtsperioden nicht erneut zur Wahl antreten. „Ein Schwerpunkt meiner Amtszeit wird die Anbindung der Lausitz und Niederschlesiens an den Ballungsraum Dresden sein“, so Harig.

Von fs

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