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VVO entschärft Vorschläge für neue Fahrkartenpreise - Entscheidung fällt heute

VVO entschärft Vorschläge für neue Fahrkartenpreise - Entscheidung fällt heute

Die Verantwortlichen des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) haben die Preistabelle entschärft, die ab dem 1. November 2012 gelten soll. Nun ist doch nicht mehr geplant, die Preise für ermäßigte Jahreskarten um mehr als zehn Prozent anzuheben und die Kosten für ermäßigte Wochen- und Monatskarten um einen gerade noch einstelligen Prozentsatz zu steigern.

Die Preise für ermäßigte Jahreskarten steigen demnach um maximal 6,3 Prozent. Dies gilt für die „Zone Dresden“. Die Preise für ermäßigte Monatskarten sollen um bis zu 5,7 Prozent klettern. Das gilt laut aktualisierter Tabelle künftig für eine Zone, aber nicht für die Dresdner Monatskarten. Ihr Preis soll um 4,5 Prozent steigen, so dass ermäßigte Abo-Monatskarten für die Stadt ab November 34,50 Euro kosten. „Einfache“ Monatskarten, die nicht im Abonnement bezogen werden, sollen dann in Dresden 39,50 Euro kosten. Die maximale Preissteigerung von 12,5 Prozent für ermäßigte Tageskarten (gültig für eine Tarifzone) steht auch in der aktualisierten Preistabelle.

Über diese neuen Vorschläge sollen heute die Mitglieder des Zweckverbandes Verkehrsverbund Oberelbe (ZVOE) befinden. Dieser Zweckverband regelt die VVO-Geschicke, Landräte, Oberbürgermeister, Kreis- und Stadträte sind darin vertreten. In der Regel stimmt dieses Gremium den Preisvorschlägen aus der VVO-Chefetage zu.

Ist das auch heute der Fall, müssen künftig Stammkunden tiefer in die Tasche greifen, um die Preisdifferenz auszugleichen, die nun in der VVO-Kasse droht. Demnach sollen die Preise für Wochen-, Monats- und Jahreskarten zum Normalpreis um bis zu 6,7 Prozent angehoben werden. Ursprünglich waren Preissteigerungen von höchstens fünf Prozent geplant. Die VVO-Jahreskarten sollen der neuen Preistabelle zufolge um 5,9 Prozent (für den gesamten Verbundraum) und 6,1 Prozent (für eine Zone, auch für Dresden) teurer werden.

Die neuen Preisvorschläge wurden so berechnet, dass für ermäßigte Fahrkarten künftig maximal 76,7 Prozent des Betrags gezahlt werden müssen, den dann die entsprechenden Normalpreistickets kosten sollen. Ursprünglich sah der VVO vor, dass ermäßigte Dauerfahrkarten nicht weniger als 80 Prozent vom Normalpreis kosten sollen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.06.2012.

Christoph Springer

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