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Umweltministerium: AKW-Bauschutt in grumbach ist unbedenklich

Umweltministerium: AKW-Bauschutt in grumbach ist unbedenklich

Der jüngst auf der Deponie in Grumbach angelieferte Bauschutt aus dem stillgelegten Atomkraftwerk Stade (Niedersachsen) ist nach Behördenangaben gesundheitlich unbedenklich.

Das hätten nun auch unangekündigte Kontrollen in den vergangenen Tagen ergeben, sagte ein Sprecher des Umweltministeriums. Die zu erwartende Strahlenbelastung für Beschäftigte der Deponie oder Anwohner liegt demnach unter der vorgeschriebenen Grenze von zehn Mikrosievert pro Jahr. Damit sieht das Ministerium frühere Messungen bestätigt.

Fachleute haben für die aktuellen Stichproben auf dem Gelände der Deponie direkt nach der Anlieferung rund 60 Kilogramm Bauschutt aus verschiedenen Transportsäcken entnommen und auf Radioaktivität untersucht. Am Mittwochabend wurden die Ergebnisse der Initiative "Keine Deponie am Tharandter Wald" vorgestellt. Seit Wochen machen die Anwohner gegen die Entsorgung mobil. Als Anfang September der erste Lastwagen aus Stade mit rund 22 Tonnen anrollte, protestierten sie vor dem Werkstor. Die Anwohner fürchten trotz der Messergebnisse um ihre Gesundheit.

Laut Ministerium kann der Bauschutt bedenkenlos auf der Deponie abgelagert werden. Die natürliche Strahlenbelastung in Deutschland liege bei 2100 Mikrosievert pro Jahr und sei damit etwa 200 Mal höher. Dem Ministerium zufolge wurden bisher 750 Tonnen AKW-Trümmer in Grumbach entsorgt. Ursprünglich sollten es 2000 Tonnen sein. Wegen der Proteste hatte der Deponiechef allerdings angekündigt, die Kapazitäten nicht voll auszuschöpfen. Bei der Umweltministerkonferenz Ende Oktober verständigten sich die Länder darauf, AKW-Bauschutt künftig grundsätzlich in den Ländern der jeweiligen Kraftwerksstandorte zu entsorgen, um lange Transportwege zu vermeiden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.11.2014

DNN

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