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Über die Messe zum Azubi: Mehr als 60 Unternehmen präsentieren sich bei "Radebeul jobbt"

Über die Messe zum Azubi: Mehr als 60 Unternehmen präsentieren sich bei "Radebeul jobbt"

"Wir wollen die jungen Leute in der Region behalten und sie hier ausbilden", sagt Gabriele Uhlitzsch, Personalleiterin im Radebeuler Radisson Blu Park Hotel. Das Hotel nimmt wie mehr als 60 andere Unternehmen aus dem Landkreis Meißen auch an der Ausbildungsmesse "Radebeul jobbt" teil, zu der die Stadt am 14. März zwischen 10 und 15 Uhr in den Radebeuler Standort des Berufsschulzentrums Meißen Radebeul (Straße des Friedens 58) einlädt.

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Werben für die gemeinsame Ausbildungsmesse: Berit Kasten von der Arbeitsagentur, Birgit Zach von Flack & Schwier, Dana Michel vom Jobcenter, BSZ-Schulleiter Michael Salomon, Wirtschaftsförderin Gabriele Bäßler, Gabriele Uhlitzsch vom Radisson Blu Park Hotel und Physiotherapeutin Sybille Wenzel (v.l.).

Quelle: Uwe Hofmann

Die Messe gibt es bereits zum dritten Mal. Ansatz ist dabei, Unternehmen mit Oberschülern und Gymnasiasten sowie deren Eltern zusammen zu bringen. Unterstützt wird das Vorhaben von der Arbeitsagentur und dem Jobcenter im Landkreis Meißen. Einerseits sollen die Schüler durch den Messebesuch davor bewahrt werden, sich aufgrund von unrealistischen Wunschvorstellungen für einen Berufsweg zu entscheiden, der nicht zu ihnen passt. "Letztlich prägt man mit seiner Berufswahl ja sein Leben", sagt Gabriele Bäßler von der Investorenleitstelle im Radebeuler Rathaus. Entsprechend werden einzelne Anbieter Bewerbertraining und -tests, vor allem aber viele Gespräche anbieten.

Zum anderen brauchen die Unternehmen diese Art des engen Kontakts. Das liegt vor allem an den gesunkenen Bewerberzahlen. 1700 junge Menschen hätten 2014 eine Ausbildungsstelle im Landkreis Meißen gesucht, sagt Berit Kasten, Sprecherin der Agentur für Arbeit Riesa. 2005/6 seien es mit 3500 noch mehr als doppelt so viele gewesen. Entsprechend wandle sich der Ausbildungsmarkt vom Anbieter zum Bewerbermarkt - Unternehmen müssen sich etwas einfallen lassen, um junge Menschen für sich zu interessieren. Das gilt insbesondere in Radebeul, das im Schatten von Dresden mit seiner Universität, vielen Berufsschulen und attraktiven Unternehmen liegt. "In Dresden wächst die Zahl der Hotels ständig. Dort nach Azubis zu suchen, wäre kontraproduktiv", sagt Uhlitzsch. Also rührt sie bereits zum dritten Mal bei "Radebeul jobbt" die Trommel. Es werden etwa 1000 Besucher erwartet.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.03.2015

Uwe Hofmann

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