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Trotz Baustellen: Raser drücken in Radebeul auf der "Meißner" ordentlich auf die Tube

Trotz Baustellen: Raser drücken in Radebeul auf der "Meißner" ordentlich auf die Tube

123 Stundenkilometer (km/h). So schnell war ein Raser nach Messungen der Bürgerinitiative Meißner Straße (BI) Anfang Oktober auf Radebeuls Hauptverkehrsader unterwegs - mehr als 70 km/h zu viel.

Radebeul. Radebeul. 123 Stundenkilometer (km/h). So schnell war ein Raser nach Messungen der Bürgerinitiative Meißner Straße (BI) Anfang Oktober auf Radebeuls Hauptverkehrsader unterwegs - mehr als 70 km/h zu viel. Ein Extremfall, aber offenbar keine Seltenheit, wie die Auswertung der zwischen dem 6. und 13. Oktober erfassten Ergebnisse zeigt.

Demnach waren von 75 000 Fahrzeugen rund 17 600 mit 55 km/h unterwegs, rund 13 300 zehn km/h über dem Tempolimit und immerhin noch 7160 Autofahrer 15 km/h zu schnell. Nach Berechnungen der BI hätte die Stadt mehr als eine Million Euro Bußgeld von den Rasern kassieren können. Ein trauriges Ergebnis, mit dem man auf akute Probleme aufmerksam machen wolle, wie BI-Mitglied Veit Tittel sagt. Abhilfe könnte etwa ein Display schaffen, das jedem Auto die gemessene Fahrtgeschwindigkeit anzeigt. "Laut Studien reagieren 75 Prozent der Fahrer darauf", sagt Tittel, der wie die übrigen BI-Mitglieder genervt ist von Verkehrslärm und Rasern.

Die Stadt besitzt ein solches Gerät. Ob es an der Meißner Straße aufgestellt werden kann, müsse aber geprüft werden. "Wir setzen es derzeit vor allem an Schulwegen ein", sagt Ordnungsbürgermeister Christian Werner (CDU).

Ein kleiner Erfolg für die BI scheint möglich, ihr Einsatz für Flüsterasphalt auf der Straße ist dagegen wenig aussichtsreich. Schon länger versuchen die Anwohner die Stadt dazu zu bewegen, auf dem derzeit wegen der Sanierungsarbeiten gesperrten Teilstück in Radebeul-West sogenannten lärmoptimierten Asphalt zu verlegen.

Den Vorschlag, den Abschnitt in diesem Jahr nur provisorisch zu asphaltieren und dann im nächsten Jahr den Flüsterasphalt zu verlegen, sieht die für Straßenbau verantwortliche Marlies Wernicke "kritisch", wie sie sagt. "Wenn es sich wegen der Witterung so ergibt, kann man das anstreben, aber es entstehen dadurch Mehrkosten", sagt sie. Bei den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB), die ihre Gleise derzeit mit Gussasphalt einbetten, beißt die BI gar auf Granit mit der Forderung, die Flüstervariante zu wählen. Das habe noch nie jemand von den DVB verlangt, bekam man dort nach Anfrage zu hören, berichtet Tittel.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.10.2012

uh

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