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Trainer Leopold plant schon für die nächste Bob-WM

Trainer Leopold plant schon für die nächste Bob-WM

Für die sächsischen Bob-Sportler ging am Sonntag in Winterberg mit dem Vizeweltmeistertitel von Nico Walther (BRC Riesa) im Vierer und dem vierten Platz von Zweier-Weltmeister Francesco Friedrich (Oberbärenburg) eine erfolgreiche Saison zu Ende.

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Gerd Leopold kann auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken.

Quelle: soccerfoto

Während sich die meisten der Athleten jetzt erst einmal Urlaub gönnen, ackert Trainer Gerd Leopold bereits wieder im Riesaer Olympiazentrum. Der 56-Jährige hat aber dabei ein Lächeln auf den Lippen, denn nie zuvor gab es für die Bob-Asse aus dem Freistaat eine so ertragreiche Saison.

"Mit der Titelverteidigung von Francesco, der Silbermedaille von Nico und Bronze von Cathleen Martini haben wir einen kompletten Medaillensatz aus Winterberg mitgebracht. Nicht zu vergessen der hervorragende Einstand von unserem Riesaer Junioren-Weltmeister Richard Oelsner mit Platz neun im Zweier. Das zeigt, dass wir in Sachsen auf dem richtigen Weg sind, zumal wir mit Albrecht Klammer aus Oberbärenburg noch einen weiteren Piloten im Rennen haben", ist Leopold überzeugt. Zur Entscheidung im Vierer, die am Ende mit dem Hauch von zwei Hundertstel zugunsten des Oberhofer Titelverteidigers Maximilian Arndt ausgegangen war, meint Leopold nach ein paar Tagen Abstand: "Max hat über die größte Fahrstabilität verfügt. Doch ich bin auch absolut happy mit der Silbermedaille von Nico, schließlich war es seine erste WM und seine erste Weltcup-Saison überhaupt."

Doch der rastlose Meistermacher wäre nicht er selbst, würde er nicht schon wieder vorausblicken, Pläne schmieden und über weitere Verbesserungen nachdenken. Defizite sieht er vor allem bei den Frauen. "Nach dem Karriere-Ende von Cathleen Martini klafft eine Lücke. Da müssen wir handeln, sowohl junge Pilotinnen als auch Anschieberinnen entwickeln", betont Leopold. Aber auch bei den Männern erkennt der Co-Bundestrainer noch Luft nach oben: "Francesco hatte im Vierer ein paar Fehler drin, aber er hat bewiesen, dass er auch im großen Schlitten zu Top-Leistungen fähig ist und daran werden wir weiter feilen. Bei Nico gibt es vor allem am Start Potenzial. Wenn er dabei zulegt, kann er auch im Zweier eine noch bessere Rolle spielen", meint Leopold, der schon die nächste WM im Blick hat: "Die findet in Innsbruck-Igls statt. Diese Bahn liegt sowohl Franz als auch Nico, deshalb bin ich guter Dinge. Wenn wir uns weiter verbessern und hart arbeiten, können wir auch bei der kommenden WM um die Titel fahren. Das heißt unter anderem, dass wir die Teams weiter verstärken müssen", glaubt Gerd Leopold.

Für Friedrich und Walther ist das aber noch Zukunftsmusik. Sie und ihre Teamgefährten genießen jetzt erst einmal ihren verdienten Urlaub. Während sich der Pirnaer Weltmeister von der Sonne in Ägypten wärmen lässt, überlegt Vizeweltmeister Walther noch, wohin es ihn treibt. Der ehemalige Dresdner 400-m-Läufer Martin Grothkopp will erst im Mai Ferien machen, denn bei ihm läuten dann die Hochzeitsglocken.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.03.2015

Astrid Hofmann

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