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"Tour der Hoffnung" legt Zwischenstopp in Radebeul ein

"Tour der Hoffnung" legt Zwischenstopp in Radebeul ein

Das Spektakel sollten sich die Radebeuler nicht entgehen lassen: Am Sonnabend, dem 9. August, wollen Klaus Renz, Weltmeister im Fallschirmspringen, und der ehemalige Kunstturner Eberhard Gienger gegen 15.45 Uhr einen Fallschirmsprung auf die Sidonienstraße am Vorplatz des Radebeuler Kulturbahnhofs wagen.

Die beiden prominenten Sportler gehören zu den 180 Teilnehmern der "Tour der Hoffnung", die vom 7. bis 9. August durch Sachsen rollt und am 9. August auch einen Zwischenstopp in Radebeul einlegt. Bereits zum 31. Mal setzen sich Ärzte, ehemalige Patienten und Prominente aus Sport, Politik, Kultur und Wirtschaft aufs Rennrad, um Spenden für leukämiekranke Kinder zu sammeln.

Dass die "Tour der Hoffnung" in diesem Jahr durch Sachsen rollt, ist auch Radebeuls Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos) zu danken, der sich bereits zum dritten Mal in den Sattel schwingt und die Tour seit November mit vorbereitet hat. Zu seinem 50. Geburtstag im Mai hatte er sich von seinen Gratulanten eine Spende für die Benefiz-Radtour gewünscht. 7500 Euro seien damals zusammengekommen, sagte er gestern. Der OB bittet auch die Radebeuler, zu Gunsten krebskranker Kinder zu spenden.

Die 314 Kilometer lange Radtour für den guten Zweck beginnt am 6. August in Gießen und führt an den folgenden Tagen über Routen in Sachsen. Immer eskortiert von einer Blaulichtstaffel starten die Sportler am 7. August in Altenberg mit dem Tagesziel Dresden. Am 8. August fahren die 180 Radler in ihren grünen T-Shirts dann von Löbau durch die Oberlausitz über Görlitz und Zittau bis nach Eibau. Und am 9. August geht es von Bautzen über Königsbrück und Radebeul bis auf den Theaterplatz nach Dresden. Die Tagesstrecke beträgt beachtliche 114 Kilometer. So viel steht schon fest: Gegen 15.45 Uhr wollen die Sportler am Radebeuler Kulturbahnhof eintreffen. Dort wird es dann ein buntes Programm mit den eingangs erwähnten Fallschirmspringern geben.

Zu Wendsches Mitradlern zählen auch Turmspringerin Britta Baldus, Box-Olympiasieger Henry Maske und Radsportlegende Täve Schur, der mittlerweile 83 Jahre alt ist. Die Ehrenschirmherrschaft hat Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) übernommen.

Die gesammelten Spenden bleiben OB Wendsche zufolge in Sachsen. Sie fließen in diesem Jahr unter anderem in die Kinderkrebsstation der Dresdner Uniklinik. Wieviel Geld zusammengekommen ist, wird am Ende der Tour in Dresden bekanntgegeben.

Im vergangenen Jahr wurde während der Goodwill-Radtour die Rekordsumme von 2,2 Millionen Euro eingesammelt. In den vergangenen 30 Jahren seien es etwa 30 Millionen Euro gewesen, die Cent für Cent krebskranken Kindern zugute kamen, betonte Wendsche. Sämtliche Organisationskosten für die Tour würden von Sponsoren getragen.

www.tour-der-hoffnung.de; Spendenkonto für "Tour der Hoffnung": Stadtverwaltung Radebeul, IBAN: DE25850550000500010382, BIC: SOLADES1MEI

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.07.2014

Katrin Richter

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