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Totschlags-Prozess gegen Mutter aus Meißen nach Tod eines Babys

Totschlags-Prozess gegen Mutter aus Meißen nach Tod eines Babys

Meißen. Eine 37-Jährige aus Meißen muss sich vom kommenden Dienstag an vor dem Dresdner Landgericht wegen des Verdachts des Totschlags an ihrem Baby verantworten.

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Für den Prozess sind insgesamt drei Verhandlungstage bis zum 19. Juni angesetzt.

Quelle: Uli Deck/Archiv

Laut Anklage soll die Restaurantfachfrau das Kind in der Nacht des 2. Mai 2008 nach einem Discobesuch an der Bundesstraße 101 bei Frauenhain (Landkreis Meißen) zur Welt gebracht und dann zurückgelassen haben, sagte ein Gerichtssprecher am Donnerstag.

Der Junge sei eine halbe Stunde nach der Geburt an Unterkühlung und infolge der Unterversorgung gestorben. Er wurde am nächsten Morgen entdeckt. Die Mutter fanden die Ermittler erst zwei Monate später - über ihren Freund. Der hatte zur fraglichen Tatzeit rauchend am Auto auf sie gewartet, als sie im Gebüsch am Straßenrand verschwand. „Sie hatte ihm gesagt, dass sie mal müsste“, sagte der Gerichtssprecher. Die DNA des Mannes führte dann zu der Frau, die schon drei ältere Kinder hatte. Warum sie ihr viertes Baby zurückließ, ist unklar. Für den Prozess sind insgesamt drei Verhandlungstage bis zum 19. Juni angesetzt.

dpa

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