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Tim Lochner tritt zur OB-Wahl in Pirna an

Dritter Kandidat für die Stadtspitze Tim Lochner tritt zur OB-Wahl in Pirna an

Der OB-Wahlkampf in Pirna verspricht doch noch spannend zu werden. MIT-Stadtrat Tim Lochner bewirbt sich als unabhängiger Kandidat um das Amt des Oberbürgermeisters. Mit seiner Kandidatur möchte er den Pirnaern eine Wahlalternative zu Amtsinhaber Klaus-Peter Hanke (parteilos) und CDU-Kandidatin Ina Hütter geben.

Tim Lochner ist Tischlermeister aus Jessen und seit 2014 Stadtrat in Pirna.

Quelle: Archiv

Pirna. Der OB-Wahlkampf in Pirna nimmt weiter Fahrt auf und verspricht, nun doch noch spannend zu werden. Stadtrat Tim Lochner (MIT – Ihre Nachbarn im Stadtrat) wirft als unabhängiger Bewerber seinen Hut in den Ring und will sich am 15. Januar kommenden Jahres neben Amtsinhaber Klaus-Peter Hanke (parteilos) und CDU-Kandidatin Ina Hütter zur Wahl als Stadtoberhaupt stellen. „Nach meinem Austritt aus der CDU erreichten mich zahlreiche Anfragen und Bitten, sowohl in Briefform als auch auf der Straße, der aktuellen Kandidatenlage eine Alternative zu geben“, begründet der Tischlermeister aus Jessen und Vorsitzende des 1. Fußballclubs Pirna seinen Schritt zur OB-Kandidatur.

Als er Ende Oktober aus der Union ausgetreten war, hatte Lochner eine Bewerbung um den Chefsessel im Rathaus noch ausgeschlossen. „Es haben sich aber sehr viele Einwohner bei mir gemeldet, dass sie, wenn heute Wahltag wäre, nicht wüssten, bei wem sie ihr Kreuz machen sollten“, so Lochner. Ihnen möchte er eine Wahloption bieten. Am Montag reichte er seine Wahlunterlagen im Rathaus ein. Bis 19. Dezember können Pirnaer dort seine Kandidatur mit einer Unterschrift unterstützen. Mindestens 100 Unterschriften benötigt Lochner, um auf den Wahlzettel zu gelangen.

Ein Wahlslogan des 46- Jährigen lautet „Pirna kann mehr“. Verbesserungspotenzial sieht er beispielsweise im Stadtmarketing oder im Naherholungszentrum in Copitz. Das Areal um den Natursee möchte er aus seinem Dornröschenschlaf erwecken und zu einer Wohlfühloase machen. Er will auf die Umsetzung der Verbesserungsvorschläge drängen, die während des Zaunstreits im vergangenen Jahr gemacht wurden. Es geht z.B. um die Wiederinstallation der Wasserfontäne. Das Ordnungsamt möchte er zu einer Art Stadtpolizei umbauen und dem Gemeindevollzugsdienst damit mehr Autorität verleihen. So sollen die Ordnungshüter künftig mehr Präsenz im Stadtgebiet zeigen und auch nicht davor zurückschrecken, Platzverweise auszusprechen, wenn öffentliche Gelage in Pöbeleien gegenüber Passanten enden.

„Bauchschmerzen bereitet mir der aktuelle Doppelaushalt“, sagt Lochner angesichts der geplanten Neuverschuldung. Bis 2021 wird sich die Pro-Kopf-Verschuldung in Pirna mehr als verdoppeln. Hier sieht er die Handlungsfähigkeit der Stadt schwinden, wenn keine Trendwende eingeleitet werde. Stetig wachsende Schulden könne keine Dauerlösung sein, so Lochner.

Von Silvio Kuhnert

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