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Tierpark Meißen lädt Ostern zu buntem Programm

Tierpark Meißen lädt Ostern zu buntem Programm

Meißen. Vorsichtig hebt Birgit Jäckel das kleine Lämmchen auf ihren Arm. Das zarte Tier ist in diesem Jahr der einzige Nachwuchs der Quessantschafe im Tierpark Meißen, die zur kleinsten Schafrasse Europas gehören.

Im vorigen Jahr stolperten noch neun kleine Lämmchen über die Weide im idyllisch gelegenen Gehege in Siebeneichen, ehe sie allesamt eine Füchsin holte. Eine traurige Geschichte, die Zoo-Betreiber Heiko Drechsler vor allem deshalb erzählt, um die Vorsicht im Umgang mit dem schwarzen Lamm zu erklären. "Zur Sicherheit bleibt es drinnen", sagt er. Das wird Ostern sicher anders sein. Der Tierpark lockt dann mit einem bunten Programm und das kleine schwarze Lämmchen mit dem weißen Sturzel auf dem Kopf ist einer der Osterboten. Die anderen sitzen im Hasengehege, wo es zahlreichen Nachwuchs gibt.

In ein besonders großes Hasen-Exemplar wird sich der Zoo-Chef selbst verwandeln. Als Osterhase verteilt er von Freitag bis Montag Überraschungseier an alle Kinder, die den Tierpark besuchen. Sie erwartet zudem eine Hüpfburg, die über ein Dach verfügt. Außerdem gibt es eine Bastelstraße, bei der Kinder Holz- und Gipsfiguren bemalen sowie Bilder ausmalen können. Für das leibliche Wohl ist mit einem Imbissangebot gesorgt, für das zwei Zelte aufgebaut werden. "Ich habe auch Glühwein organisiert", sagt Drechsler mit Verweis auf das wechselhafte und teils unwirtliche Aprilwetter. "Natürlich hoffen wir hier alle auf schönes Wetter", sagt er.

Das dürfte wohl auch für die zwei kleinen Kängurujungen gelten, die erst wenige Wochen alt sind, aber schon die ersten neugierigen Blicke aus dem Beutel der Mutter in die Landschaft werfen. Forscher geht ein junger Zwergziegenbock zur Sache, der drollig und frech über die Anlage tobt. Mit seinen Volten könnte er in den nächsten Wochen den Nasenbären den Rang ablaufen, die bisher eigentlich Publikumslieblinge sind. Weil in der dunklen Jahreszeit nur wenige Besucher in den Tierpark kommen, gilt das Osterfest im Zoo als die inoffizielle Saisoneröffnung.

Insgesamt gibt es im Tierpark auf 40 000 Quadratkilometern etwa 450 Tiere in 85 Arten zu sehen. Neben Wollschweinen, den Uhus Frieda und Fritzi, Papageien und den Bennett-Kängurus gehört auch ein Elbkrokodil dazu. Bei diesem handelt es sich zwar um einen Scherzartikel aus Plastik, die Kinder machten dennoch regelmäßig große Augen vor seinem Gehege, sagt Drechsler und lacht. Solche Späße kann sich Drechsler erlauben, weil er den Zoo komplett im Eigenregie führt. Er hat die Anlage, die in den 1970er Jahren von einem Förster als Heimattiergarten angelegt wurde, vor etwas mehr als zehn Jahren übernommen und komplett neu aufgebaut.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.04.2015

DNN

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