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Thomas Freitag hilft beim Energiesparen

Pirnas Klimaschutzmanager Thomas Freitag hilft beim Energiesparen

Wer ein klimafreundliches Haus bauen oder einen Altbau energiesparsamer umbauen möchte, findet im Pirnaer Rathaus einen Ansprechpartner. Im Oktober hat Thomas Freitag seine Arbeit als Klimamanager aufgenommen und gibt sein Wissen als Energieberater an Häuslebauer weiter.

Thomas Freitag ist Ansprechpartner in Sachen Klimaeffizienz im Pirnaer Rathaus.

Quelle: Silvio Kuhnert

Pirna. Wer ein Eigenheim bauen oder ein bereits existierendes Haus auf den technischen Stand der heutigen Zeit bringen möchte, findet im Pirnaer Rathaus einen Ansprechpartner zu Fragen über Energieeffizienz und energetischer Sanierung. In diesem Monat hat ein Klimamanager in der Verwaltung seine Arbeit aufgenommen. Der 30 Jahre alte junge Mann heißt Thomas Freitag, stammt aus der Oberlausitz, studierte in Dresden, wo er noch heute lebt, Verfahrenstechnik an der TU und war in den vergangenen Jahren in der Energieberatung von privaten Unternehmen tätig. Sein Wissen, wie und wo man der Umwelt und des Klimas zuliebe, den Energieverbrauch senken und den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren kann, wird er nicht nur bei der Sanierung oder dem Neubau kommunaler Gebäude einbringen, sondern zu seinen Aufgaben gehört auch die Beratung von privaten Bauherren in diesen Dingen.

Einen Energiebeauftragten hat die Stadt Pirna schon seit längerer Zeit. Bislang sei die Aufgabe von einem Verwaltungsmitarbeiter nebenbei wahrgenommen worden. „Sie erfordert aber mehr Arbeitskraft“, berichtet Steffen Möhrs, Fachgruppenleiter Stadtentwicklung, weshalb die Stadt mit Hilfe von Fördermitteln – erst einmal für die kommenden drei Jahren, mit dem Ziel einer dauerhaften Beschäftigung – einen Klimaschutzmanager eingestellt hat. So steht in 2017 die Rezertifizierung des European Energy Awards (EEA) an. Zukünftig möchte sich Pirna nicht nur weiterhin allein Energiesparstadt nennen dürfen, sondern auch in die Kategorien Silber und später Gold vorrücken. Dafür wird Thomas Freitag nicht nur das im Jahr 2012 verabschiedete Klimaschutzkonzept aktualisieren, sondern auch an der Umsetzung der im Verkehrsentwicklungskonzept enthaltenen Vorstellungen zur sanften Mobilität im Stadtgebiet arbeiten. Dazu zählt unter anderem, ein Netz an Ladestationen für E-Bikes und Elektroautos zu entwickeln sowie die nächste Testphase für den Citybus zu betreuen.

Die geplante Altstadtlinie soll Mitte nächsten Jahres in Betrieb gehen. Sie fährt auf einer festen Route durch das Stadtzentrum und steuert aller halben Stunde jede Haltestelle an. Die Testphase dauert anderthalb Jahre. In dieser Zeit wird geschaut und analysiert, wie die Linie von Bewohnern und Gästen der Stadt angenommen wird. Der Citybus soll helfen, den Pkw-Verkehr in der Altstadt zu reduzieren. Die Idee dazu lautet wie folgt: die Pirnaer lassen für Besorgungen innerhalb der Stadt ihr eigenes Fahrzeug zu Hause stehen und nutzen dafür das öffentliche Busnetz, Auswärtige stellen ihr Auto in einem der Parkhäuser oder am Rande der Innenstadt ab und steigen in den Citybus um. Ziel der Stadt ist der dauerhafte Betrieb der Altstadtlinie mit einem Elektrobus.

Für Beratungstermine ist Thomas Freitag per E-Mail an klimaschutz@pirna.de oder unter der Rufnummer 03501/556277 zu erreichen.

Von Silvio Kuhnert

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