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Tennisclub Weinböhla darf neue Plätze bauen

Tennisclub Weinböhla darf neue Plätze bauen

Gute Nachrichten für den 1. Tennisclub Weinböhla. Der seit fast 20 Jahren bestehende Verein darf seine Spielanlage um zwei Plätze erweitern. Mit einem Bebauungsplan hat der Gemeinderat dafür den Weg freigemacht.

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Die bestehenden Tennisplätze (rechts) werden um zwei weitere auf der Fläche links erweitert.

Quelle: Uwe Hofmann

Die Ursprünge für die Planung gehen noch auf die 90er Jahre zurück, wie Bauamtsleiter Lutz Heinl sagt. Dass die Anlage an der Gemeindegrenze zu Coswig im Außenbereich liegt, habe das Vorhaben nicht gerade einfach gemacht. Drei Plätze und ein Vereinsheim sind bisher entstanden, für die Erweiterung musste jetzt das Bebauungsplanverfahren zu Ende geführt werden. Das hatte zuletzt noch Bedenken der Naturschutzbehörde erschwert, weil die Plätze auf einem sogenannten Magerrasen entstehen sollen, der als Biotop eingestuft ist. Der Tennisclub muss auf eigener Fläche für einen ökologischen Ausgleich sorgen. Der Magerrasen soll an anderer Stelle im rund 1,6 Hektar großen Gebiet neu ausgesät werden. Gleichzeitig muss sich der Club verpflichten, durch jährliche Mahd den Bestand des Biotops zu sichern.

Für Vereins-Chef Fritz Liebschner überwiegen nach Jahren der Diskussion nun die positiven Nachrichten. Zwar sei die Mitgliederzahl im Verein seit Jahren bei rund 130 Tennisspielern relativ stabil. Dennoch würden die neuen Plätze dringend benötigt. Daran hat vor allem der rege Punktspielbetrieb der Tennisspieler seinen Anteil, stellen die Weinböhlaer doch neun Mannschaften in verschiedenen Ligen. An den Wochenenden sei es entsprechend schwer, Spielzeiten für Freizeit-Tennisspieler zu finden.

Frühestens im Juni kann gebaut werden, sagt Liebschner. Die Baukosten schätzt er auf rund 85 000 Euro, wobei aber eine Förderung über 55 Prozent vom Landessportbund in Aussicht steht. Falls Geld für die Investitionen fehlt, werde man ein Mitgliederdarlehen ins Spiel bringen. Insgesamt sei der TC Weinböhla aber schuldenfrei und stehe finanziell recht ordentlich da. Die neuen Plätze sollen mit einem speziellen Ziegelmehl-Granulat belegt werden, das kunststoffgebunden ist. Tennisplätze dieser Art könnten im Gegensatz zu den vorhandenen Ziegelmehl-Plätzen das ganze Jahr bespielt werden, begründet Liebschner. Außerdem werde über eine Beleuchtungsanlage nachgedacht, die das Betreiben der Anlage bis in den Herbst hinein möglich macht.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.05.2014

uh

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