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Teilsanierung im Meißner Franziskaneum ist abgeschlossen

Teilsanierung im Meißner Franziskaneum ist abgeschlossen

Meißen. Der Längsflügel des Meißner Franziskaneums ist nach fünf Monaten Sanierung kaum wieder zuerkennen. Seit Juni wird im Haus A der Schule auf drei Etagen abgerissen, gebaut und gemalert.

Von Stephan Klingbeil

Der erste Abschnitt der rund 1,6 Millionen Euro teuren Sanierung ist nun fertiggestellt. In den teilweise komplett neuen Klassenzimmern wird in dieser Woche wieder unterrichtet.

In dem 1907 errichteten, ältesten Gebäude des Gymnasiums ging es bis zum Ende der Herbstferien zur Sache. Im Erdgeschoss ist der Speiseraum zu zwei Zimmern für den Fremdsprachen- und Musikunterricht umgebaut worden. Zudem entstand ein dritter neuer Raum, der ab sofort Platz zum Üben bietet. Besondere Akustikdecken sind auch dort auf die Bedürfnisse der Musiker unter den 806 Schülern abgestimmt.

Wurden im ersten Obergeschoss dann noch fünf Unterrichtsräume erneuert, das Geländer im Treppenhaus erhöht und die Beleuchtung enorm verbessert, hat der große Kunstraum ein Stockwerk höher eine Schönheitskur verpasst bekommen. Das alte Parkett wurde, so weit es ging, erhalten, sagt Bauleiter Falko Klemt von der Meißner Arnold Consult AG. Verschwunden ist dagegen der Hausschwamm. 40 000 Euro extra hat die Beseitigung dieses Pilzes an Balken im Nord-West-Giebel gekostet.

Neu sind zudem Stühle und Tische. Sie wurden Schulleiterin Heike Zimmer zufolge in Abstimmung mit Eltern und Schülern ausgewählt, die zuvor schon Einfluss auf die Farbgestaltung des Flügels hatten. Diese passt sich an den im Mai eingeweihten Neubau an, der sich an das Haus A anschließt. Türen und Leisten - alle in dezentem Rot. Die Wände strahlen in Beige - das forderte laut Lehrern der Denkmalschutz so.

Die Sanierung sei bis Mitte 2013 fertig. Bis dahin wird im zweiten Abschnitt noch der Querflügel in Haus A saniert. Fachkabinette sollen dort entstehen, die Chemie-Räume im zweiten Stock werden zu Biologie-Zimmern umgebaut. Mit Chemikalien können Schüler dann im Erdgeschoss experimentieren. Nötig ist der Umzug aus Sicherheitsgründen.

Der Chemie-Unterricht findet derweil in anderen Meißner Schulen statt, Chemie-Abiturprüfungen im BSZ Meißen. Für die anderen Abschlussarbeiten steht laut Heike Zimmer der Rathaussaal bereit. Die Bagger auf dem unteren Hof rollen außerdem noch eine Weile. Spiel- und Erholungszonen sind dort geplant. Steht weiteres Geld bereit, soll auch der obere Hof saniert werden. Förderanträge sind in Arbeit.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.11.2012

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