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Taufpate aus dem fernen Nippon: Hortensie auf "MiKi" und "Schloss Zuschendorf" getauft

Taufpate aus dem fernen Nippon: Hortensie auf "MiKi" und "Schloss Zuschendorf" getauft

Mit einem Schlückchen Sekt wurde auf der 8. Hortensienschau in Pirna-Zuschendorf die Namensgebung einer neuen Sorte vollzogen. Der japanische Botschafter, Takeshi Nakane, taufte gestern eine Züchtung der Dresdnerin Katrin Meinl auf die Namen "Schloss Zuschendorf" und "MiKi".

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Botschafter Takeshi Nakane und Züchterin Katrin Meinl tauften die neue Hortensie auf "Schloss Zuschendorf" und "MiKi".

Quelle: Marko Förster

"Mi" steht für "Hoffnung" und "Ki" für "Zukunft". Wegen des verheerenden Tsunami um Fukushima entschied man sich in Japan für diesen Namen, den man mit "Hoffnung für die Zukunft" frei übersetzen kann.

Warum aber gleich zwei Namen? Matthias Riedel, Leiter der botanischen Sammlungen der TU Dresden im Landschloss klärte auf: "So schön, wie es auch wäre, den Namen unseres Schlosses weltweit bekannt zu machen, müssen wir trotzdem anerkennen, dass die Pflanzenliebhaber in anderen Sprachgebieten wenig mit diesem Namen anfangen könnten." Mit hoher Wahrscheinlichkeit werde die Sorte daher auch noch einen dritten, englischen Namen erhalten. "So heißt z.B. die 2009 hier getaufte 'Schloss Wackerbarth' in den USA, wo die Sorte sehr beliebt ist, 'Pistachio'", berichtete Riedel. In allen Ländern bleibt der Name aber mit dem Markennamen "SAXON" verbunden, was nicht nur auf die sächsische Herkunft, sondern auch auf den Züchtungsbetrieb Claus und Torsten Kühne Jungpflanzen GbR hinweist.

Die "Schloss Zuschendorf" findet in Japan großen Anklang. Von hohem ästhetischem Wert sind die lackschwarzen Stiele, die in eine feine, an Holunder erinnernde, rotschwarze Verästelung der Trugdolde übergehen. "Dies alles im rechten Licht betrachtet, ist ein Hochgenuss", schwärmte Riedel. Bei dieser Sorte beginnt die Blüte in einem zarten cremerosa Ton mit dunklem rosa Rand. Im weiteren Aufblühen werden die Kelchblätter kräftig rosa.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.07.2013

Silvio Kuhnert

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