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Talsperre Malter von Besuchern überrannt - Chaotische Szenen nach dem Jubiläumsfeuerwerk

Talsperre Malter von Besuchern überrannt - Chaotische Szenen nach dem Jubiläumsfeuerwerk

Rund 31 500 Besucher fanden nach Angaben der Veranstalter - die Weiße-ritztal Erlebnis GmbH - am Wochenende mit Auto, Bus, Weißeritztalbahn oder auch zu Fuß den Weg zur Talsperre Malter.

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Mit Shuttlebooten wurden die Besucher zu den einzelnen Veranstaltungsorten an der Talsperre gefahren.

Quelle: Peter Weckbrodt

Ein beachtliches Jubiläum war zu feiern: Die vorrangig für den Hochwasserschutz errichtete Sperre wurde 100 Jahre alt. Es war ein großartiges, ein würdiges Fest, so die ungeteilte Meinung unter den nach Paulsdorf, Malter und Seifersdorf geströmten Besuchern.

Die Straßen rund um den Stausee waren während des Festes für den Autoverkehr gesperrt, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten und um entspanntes Flanieren zu ermöglichen. Aber schon in den Abendstunden des Sonnabends war kaum noch ein Platz im Bootsshuttle, im Pendelbus oder in einer der Kremser zu bekommen. Gegen 21.30 Uhr mussten der Paulsdorfer Festplatz wegen des übergroßen Besucherandrangs aus Sicherheitsgründen gesperrt und die weiter zuströmenden Besucher nach Seifersdorf verwiesen werden.

Nach Abschluss des großen Jubiläumsfeuerwerkswerks gegen 23 Uhr schuf die Masse von Besuchern allerdings zeitweilig eine komplizierte Situation. Viele Besucher fanden keine schnelle Rückfahrmöglichkeit zu den Großparkplätzen oder nach Dippoldiswalde. Dabei spielten sich nach Augenzeugenberichten teils dramatische Szenen ab, als Familien ziemlich frustriert zu nächtlicher Stunde mit ihren Kindern den Fußweg zu ihrem Autoparkplatz in Dippoldiswalde antraten. Auch ältere Menschen mussten sich einen Weg durch die Büsche schlagen. Teilweise kam es zu Randale und Vandalismus, berichteten Augenzeugen. "Schon nach 23.45 Uhr war wieder eine geordneter Rückkehr der Besucher zu den Parkplätzen möglich", erklärte WTB-Geschäftsführer Klaus Kaiser gestern.

Die für dieses eher regionale Ereignis erstaunlich hohe Besucherresonanz dürfte wohl aus der starken Beziehung vieler Dresdner und Freitaler zu der Talsperre Malter herrühren. Für sie ist der Stausee am Rande der Dippoldiswalder Heide ein Ort der Naherholung vor den Toren der Großstadt. So sehen es auch bei Axel und Jana Buchwitz aus Dresden. Schon die Großeltern des Betriebswirtes verbrachten ihre freien Tage in einer Hütte am See. Am 13. Februar 1945 ausgebombt, fand die Familie danach für fast drei Jahre hier in ihrem Erholungsdomizil einen dauerhaften Unterschlupf. Seit vielen Jahren fühlt sich nun schon die dritte und vierte Generation der Familie Buchwitz in ihrer Hütte an der "Badewanne Dresdens", wie es gelegentlich heißt, richtig wohl.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.07.2013

PW

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