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Talsperre Klingenberg wird 100

Talsperre Klingenberg wird 100

Der Wasserspeicher des ehemaligen Weißeritzkreises und der Stadt Dresden wird 100 Jahre alt. Im Jahr 1914 ging die Talsperre Klingenberg nach sechsjähriger Bauzeit in Betrieb.

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Die Krone der Staumauer ist 310 Meter lang. 1914 wurde das 33,5 Meter hohe Bauwerk eingeweiht.

Quelle: Daniel Förster

Klingenberg. Die Vorgeschichte zu der 33,5 Meter hohen und auf der Krone 310 Meter langen Bruchsteinmauer reicht weitere 50 Jahre zurück.

"Eine Forderung nach Sammelteichen zur Erhöhung der Niedrigwässer wurde bereits 1864 an das Königliche Finanzministerium gerichtet", informiert die Landestalsperrenverwaltung Sachsen. Doch bis die Idee einer Talsperre ihre Umsetzung fand, gingen noch Jahrzehnte ins Land. Erst eine Naturkatastrophe, und zwar ein Hochwasser im Jahr 1897, das verheerende Schäden im Osterzgebirge hinterließ, führte dazu, dass die Wilde Weißeritz angestaut wurde.

Der Entwurf für das Bauwerk stammt aus der Feder von Hans Poelzig. Die Staumauer gilt als ein frühes Meisterstück des Architekten, der später für den Umbau des Großen Schauspielhauses in Berlin große Anerkennung erhielt. Als 1908 der Grundstein für die Staumauer gelegt wurde, gingen "für den Bau rund 700 Arbeiter aus verschiedenen Ländern ans Werk - unter ihnen Italiener, Serben, Kroaten und Siebenbürger", so die Landestalsperrenverwaltung.

Im Jahr 1914 war das Bauwerk fertig und wurde zu Ehren des letzten sächsischen Königs "Friedrich-August-Talsperre" getauft. Das Augusthochwasser 2002 hinterließ größere Schäden. Für rund 85 Millionen Euro hat der Freistaat die Talsperre von 2005 bis 2013 saniert. Dafür musste der Stausee komplett abgelassen werden. Erst seit einem Jahr hat er mit rund 14 Kubikmetern wieder Normalpegel.

Das 100-jährige Jubiläum wird an diesem Wochenende groß gefeiert. Am heutigen Sonnabend gibt es an der Waldschänke in Obercunnersdorf ein buntes Programm. Gästeführer gehen ab 10.30 Uhr mit Besuchern wandern, zeigen bei Führungen um 9, 11 und 13 Uhr das Wasserwerk und die Anlagen oder auch den Aurora-Erbstollen. Eine Fotoausstellung dokumentiert die Geschichte der Talsperre. Höhepunkt des Festes ist am Abend ein Konzert, bei dem De Randfichten im Festzelt an der "Waldschänke" im Ortsteil Obercunnersdorf, auftreten. Einlass ist ab 19 Uhr.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.07.2014

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