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Tage des alten E-Werks Meißen sind gezählt

Tage des alten E-Werks Meißen sind gezählt

Meißen. Das ehemalige Elektrizitätswerk an der Brauhausstraße kann abgerissen werden. Die Stadt Meißen hat dafür nun mehr als 305 000 Euro aus dem Förderprogramm des Freistaats für Brachflächenrevitaliserung bekommen.

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Staatssekretär Michael Wilhelm übergab vor dem E-Werk den Bescheid. Die Landtagsabgeordnete Karin Stempel (CDU), die Stadträte Oliver Morof, Frank Lasotta (beide Unabhängige Liste Meißen) und OB Olaf Raschke (parteilos, v. l. n. r.) diskutierten das Vorhaben.

Quelle: SKL

Innenstaatssekretär Michael Wilhelm überreichte gestern vor der Ruine des E-Werks den Förderbescheid.

"Viele Gebäude im Freistaat sind seit Jahren aus unterschiedlichen Gründen zunehmend dem Verfall preisgegeben, so auch das ehemalige Elektrizitätswerk", sagt Wilhelm. Mit dem Geld soll der Schandfleck beseitigt werden. Dieses Jahr sind neun Millionen Euro aus diesem Topf für solche Vorhaben in Sachsen eingeplant.

Zur Übergabe des Bescheids kamen gestern Vertreter aus Stadtrat, Rathaus, Landtag und Landratsamt. Seit 2010 bemühen sich Stadt und Landkreis um den Rückbau der Brache an der Brauhausstraße. Der Landkreis hatte das Areal übernommen. Voreigentümer war ein Privatinvestor, der bereits mit einem Teilabriss des E-Werks im Stadtteil Cölln begonnen hatte. Später meldete er Insolvenz an, heißt es aus dem Bauamt.

Das städtische E-Werk war von 1910 bis 1911 im neubarocken Reformstil errichtet worden. Bis Anfang der 1990er Jahre diente es als Heizwerk. Nach der Stilllegung haben die verschiedenen Eigentümer keine Nachnutzung für den Komplex gefunden. Grundstück und Gebäude verfielen immer mehr. Die untere Denkmalschutzbehörde stimmte dann dem Abbruch unter Auflagen zu.

Die Stadt gibt nun fast 35 000 Euro als Eigenanteil für den Abriss hinzu. Der Landkreis will nach dem Abbruch des Werks und der daneben liegenden leer stehenden alten Wohn- und Verwaltungsgebäude die Keller mit unbelastetem Erd- und Bruchmaterial verfüllen lassen. Dann werde auf die gesamte Fläche Mutterboden zur Rekultivierung aufgeschüttet, als Zwischennutzung ein Rasen angelegt. Das Gelände, das sich neben Landratsamt und hinter dem Bahnhof Meißen befindet, soll laut Rathaus später städtebaulich entwickelt werden. Skl

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.09.2012

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