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Straßenreinigung ist preiswerter als gedacht - Pirnas Kehrgebühr beträgt jährlich 58 Cent pro Meter

Straßenreinigung ist preiswerter als gedacht - Pirnas Kehrgebühr beträgt jährlich 58 Cent pro Meter

Die Höhe der Kehrgebühr in Pirna steht fest. 49 Cent für dieses Jahr und 58 Cent in 2015 müssen Grundstücksbesitzer pro Frontmeter für die Straßenreinigung bezahlen.

Konkret betrifft es 4727 Pirnaer, an die ein Bescheid herausgeht. Bis die erste Zahlung fällig wird, dauert es aber noch einige Monate. "Im Frühjahr 2015 werden die Gebührenbescheide versandt", teilte Stadtsprecher Thomas Gockel mit.

Auf seiner jüngsten Sitzung am Dienstag nickte der Stadtrat die Kalkulation für die erste Kehrperiode ab. In den nächsten Tagen beendet die Kehrmaschine ihren Einsatz. Seit Frühjahr dieses Jahres ist sie regelmäßig in der Innenstadt und auf allen Haupterschließungs- und stark frequentierten Straßen unterwegs, um vor allem die Straßenränder vom Dreck zu befreien. Anrainer müssen daher nicht mehr selbst zum Besen greifen, um Parkbuchten, Schnittgerinne und Gullydeckel vor ihren Grundstücken sauber zu halten.

Als die Verwaltung die Neuregelung der Straßenreinigung Anfang 2013 vorstellte, ging sie noch von einer Gebühr von 1,20 Euro je Straßenfrontmeter aus. Anfang April dieses Jahres versprach Bauamtsleiter Uwe Schädlich, dass die Ein-Euro-Marke nicht überschritten wird. Die Stadt konnte zu einem besseren Preis als ursprünglich gedacht eine Firma fürs Kehren beauftragen. Zum Ende der ersten Kehrperiode stehen Gesamtkosten von reichlich 108 100 Euro zu Buche. Weil im nächsten Jahr die Kehrmaschine nicht erst ab Mitte Mai, sondern schon zeitiger zum Einsatz kommt, werden Ausgaben von über 128 000 Euro erwartet. Die Stadt trägt jeweils 25 Prozent der Kosten, 75 Prozent werden auf die Grundstückseigentümer, die an den im Kehrplan aufgelisteten Straßen leben, aufgeteilt. Und das sind für dieses Jahr 49 und im nächsten 58 Cent pro Frontmeter. Aller zwei Jahre wird neu kalkuliert.

Bei den Frontmetern handelt es sich nicht um die tatsächliche Ausdehnung des Grundstücks entlang der Straße. Die Meterzahl wird über das Quadratwurzelverfahren ermittelt. Jeder kennt die Größe seines Grundstückes. Von der Zahl, die im Grundbuch- oder Kaufvertrag steht, bildet man die Quadratwurzel. Wenn also beispielsweise das Grundstück 900 Quadratmeter misst, dann beträgt der Berechnungsmeter bzw. der sogenannte modifizierte Straßenfrontmeter 30. Diese Zahl multipliziert man mit dem kalkulierten Centbetrag. Der Eigentümer müsste also für dieses Jahr 14,70 Euro und 2015 dann 17,40 Euro für die Straßenreinigung bezahlen.

Weil nun nach dem Stadtratsbeschluss erst einmal alle für die Erstellung der Bescheide notwendigen Daten in die Rechensysteme eingetippt werden müssen, dauert es bis zum Frühjahr 2015, bis die ersten Rechnungen das Rathaus verlassen. Danach gehen sie immer im Anschluss der Kehrperiode heraus.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.11.2014

Silvio Kuhnert

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