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Stolpen: Mittelalterliche Gebräuche zum Anfassen

Stolpen: Mittelalterliche Gebräuche zum Anfassen

An diesem Wochenende können Besucher der Burg Stolpen in vergangene Zeiten eintauchen. Ein Historienspektakel entführt sie zurück zu einem bedeutenden Ereignis der Stol- pener Geschichte.

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Kalte Dusche am Pranger: Wer den Frieden des Lagerlebens störte, hatte nichts Gutes zu erwarten.

Quelle: D. Förster

Während des Dreißigjährigen Krieges griffen 1632 kaiserlich-kroatische Truppen die Burg und den anliegenden Ort an. Die Bevölkerung zog sich auf ihre Burg zurück, verteidigte sie und feierte den Triumph über die Angreifer. Trotz des Sieges ging es damals in der Festungsanlage nicht nur harmonisch zu.

Kleinere Scharmützel und Diebstähle prägten den Alltag. Wer erwischt wurde, musste mit einer harten Strafe rechnen. Die Übeltäter wurden an den Pranger gestellt oder in die übel riechende Zisterne getaucht. Am Wochenende leben diese rauen Sitten der damaligen Zeit nochmals auf der Burg Stolpen auf. Der Gast erhält einen Einblick in das beschwerliche Lagerleben während des Dreißigjährigen Krieges. Von 9 bis 18 Uhr kann das Publikum am Sonnabend und Sonntag erleben, wie die Menschen damals Wäsche wuschen, Brot backten oder Wasser aus dem tiefsten Basaltbrunnen der Erde förderten. Der Eintritt für Erwachsene kostet 8 Euro. Das erste Kind einer Familie zahlt 6 Euro, für jedes weitere ist der Eintritt frei. df/susa

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.07.2014

Suann Schädlich

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