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Stiftung Sächsische Schmalspurbahnen bekommt Museum und Lok-Legende

Stiftung Sächsische Schmalspurbahnen bekommt Museum und Lok-Legende

Der "Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen" (VSSB) geht nach zehn Jahren seines Bestehens in einer Stiftung auf. Dies hatten die Vereinsmitglieder bereits im vergangenen Herbst angekündigt.

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Die IK-Lok ist beliebt für Museumsfahrten.

Quelle: Peter Weckbrodt/DNN-Archiv

Die offizielle Übergabe des Staffelstabs an die Stiftung Sächsische Schmalspurbahnen ist am 6. November auf einer Festveranstaltung in den Räumen des Schmalspurbahnmuseums Radebeul geplant.

Zur Begründung heißt es aus dem VSSB, dass man das grundlegende Vereinsziel, die sächsischen Schmalspurbahnen für die nachfolgenden Generationen dauerhaft zu sichern, als erreicht betrachten kann. Die Beschlüsse des sächsischen Landtags zum Erhalt der Bahnen und zur Finanzierung ihrer Betriebsführung belegen dies. Eine vom sächsischen Verkehrsministerium verabschiedete Förderrichtlinie unterstreicht dies nochmals. Die Vereinsarbeit fand durch die Auszeichnung mit dem Claus-Köpcke-Preis öffentliche Anerkennung.

Die gemeinnützige Stiftung soll nun das Erreichte dauerhaft sichern. Die Mitglieder stimmten deshalb dem Vorschlag ihres Vorstandes zu, das Eigentum an Sachsens Schmalspurbahn-Legende, der 2009 als Neubau entstandenen IK Nr. 54, an die "Stiftung Sächsische Schmalspurbahnen" zu übertragen. Mit der IK wechselten auch zwei nicht betriebsfähige Lokomotiven der Gattung IV K ihren Eigentümer. Die 99 604 ist dauerhaft im Radebeuler Schmalspurbahnmuseum ausgestellt, dessen Trägerschaft ebenfalls in die der Stiftung wechselte.

Großes hat sich die Stiftung speziell für die IK Nr. 54 vorgenommen. Für sie will sie einen IK-Zug mit originalgetreuen Sachsenwagen aus Radebeul, Zittau, Lohsdorf und Wilsdruff aufbauen. Das soll schon 2016 Wirklichkeit werden. Dann könnte die IK mit einem kompletten Zug über einen längeren Zeitraum, also nicht nur als Gast für ein oder zwei Tage, auf allen sächsischen Schmalspurbahnen eingesetzt werden. Die gezielte Vermarktung dieser Zugeinsätze wäre eine weitere lohnende Aufgabe für die bereits sehr erfolgreiche "Dampf-Bahn-Route Sachsen".

www.stiftung-ssb.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.10.2014

Peter Weckbrodt

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