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Starke Bienen, Elbflorenz mit Punktlandung, Lok verpasst Überraschung

Starke Bienen, Elbflorenz mit Punktlandung, Lok verpasst Überraschung

Die Zweitliga-Handballerinnen des HC Rödertal sind unter ihrem neuen Trainer Karsten Moos nicht zu stoppen. Auch im sechsten Spiel unter seiner Leitung blieben sie ungeschlagen und setzten sich bei Aufsteiger TSV Haunstetten mit 31:19 (13:7) durch.

Damit feierten die Rödertalbienen den achten Saisonsieg und festigten Rang neun. Einmal mehr überzeugten sie dabei durch mannschaftliche Geschlossenheit.

In der Anfangsphase stellte die offensive Abwehr der Gastgeberinnen das Team aus Sachsen vor einige Probleme. Deshalb fanden die Bienen zunächst nicht zu ihrem effektiven Angriffsspiel. Nur einer sicheren Abwehr sowie einer gut aufgelegten Karolina Hubald im Tor war es zu danken, dass sich Haunstetten nicht absetzen konnte. In den letzten 15 Minuten der ersten Hälfte stabilisierten sich die Gäste, agierten variabler und konnten sich mit sieben Toren absetzen. Nach dem Seitenwechsel ließen sich die Bienen nicht mehr von ihrem Weg abbringen. "Respekt für meine Mannschaft, dass sie auch diesmal wieder an ihre Leistungsgrenze gegangen ist", erklärte Karsten Moos.

Rödertal-Tore: Skoczynska 7/3, Alesiunaite, Stöhr, Jäger je 4, Markeviciute 4/1, Preis, Nepolsky je 3, Müller, Rösike je 1.

Die Drittliga-Männer des HC Elbflorenz haben es auch beim Spiel gegen Kellerkind Northeimer HC äußerst spannend gemacht. Erst in letzter Minute setzte sich der Spitzenreiter mit 29:28 (14:12) durch und festigte mit dem 17. Saisonsieg den Platz an der Sonne. Dabei waren die Gastgeber gut gestartet, führten in der 19. Minute mit 13:7. Allerdings folgte schon kurz darauf eine Phase, in der Bälle leichtfertig hergeschenkt wurden. So schmolz das Polster bis zur Pause auf zwei Tore.

In der Halbzeit musste dann auch noch Rico Göde passen, dem nach mehreren Schlägen gegen den Kopf schwindelig war. "Damit fehlte ein wichtiger Mann in der Abwehr", erklärte Trainer Peter Pysall, der nach dem Seitenwechsel mit ansehen musste, wie der Gegner sich bis zur 53. Minute einen 26:23-Vorsprung herausgespielt hatte. Er nahm eine Auszeit - und seine Worte fanden offenbar Gehör. Denn mit einem energischen Schlussspurt schafften die Dresdner den 28:28-Ausgleich. Und in der 60. Minute war einmal mehr der glänzend aufgelegte Alexander Matschos zur Stelle und verwandelte einen Siebenmeter. "Hut ab vor der Mannschaft, dass sie sich zurückgekämpft hat. Das Spiel hat erneut gezeigt, dass die Liga sehr ausgeglichen ist", so Pysall.

Elbflorenz-Tore: Matschos 10/1, de Santis 4, Rudow, Blasczyk je 4/1, Bastian 3, Mertig 2, Bajorhegyi, Hartmann je 1.

Die Drittliga-Handballer von Lok Pirna haben trotz großer Kraftanstrengung kein Wunder vollbringen können. Sie verloren erwartungsgemäß beim Tabellenzweiten SC Magdeburg II mit 33:37 (14:21). Damit behalten die Elbestädter die Rote Laterne. In der ersten Halbzeit hatten die Schützlinge von Petr Hazl erhebliche Mühe, ins Spiel zu finden. Die Abwehr stand nicht gut, so kassierten die Lok-Männer einfache Gegentore. Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Pirnaer deutlich, kämpften sich bis zur 57. Minute sogar auf 33:34 heran. Ein paar leichte Fehler in der Schlussphase brachten die Gäste um den Lohn ihrer Aufholjagd.

Lok-Tore: Kovanovic 12/6, Möbius 5, Havlat, Danowski je 4, Boucek, Große je 3, Bula, Dietze je 1.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.02.2015

Astrid Hofmann

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