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Stanislaw Tillich tourte einen ganzen Tag lang durch den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Stanislaw Tillich tourte einen ganzen Tag lang durch den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Der Terminplan war eng, dennoch blieb Zeit für persönliche Gespräche: Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) besuchte gestern den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

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Der Brennofen der Edelstahlwerke Schmees in Pirna-Copitz faszinierte den Ministerpräsidenten.

Quelle: Daniel Förster

Bad Schandau. Nach einer Gesprächsrunde mit den Bürgermeistern am Morgen folgte ein Austausch mit Unternehmern am Mittag. Dazwischen lag ein Besuch bei den Edelstahlwerken Schmees in Pirna-Copitz. Am Nachmittag folgte ein Abstecher zum Elbhotel in Bad Schandau. "Ihr Optimismus hat mich beeindruckt", bescheinigte der Ministerpräsident dem Hotelinhaber Daniel Mitzscherlich beim Abschied. Dieser schilderte zuvor, wie er nach dem Juni-Hochwasser im vorigen Jahr erneut anpackte und wie sein Hotel aus der Flut wieder auftauchte.

Seit 2005 führt Familie Mitzscherlich die Geschicke in dem Hotel an der Elbpromenade - erst als Pächter und seit 2013 als Eigentümer. "Ohne Mühe wird nichts", meinte der Hotelier. Am 15. August vergangenen Jahres konnte er die ersten Gäste wieder in seinem Haus empfangen. Die vergangenen Wintermonate nutzte er für umfassende Sanierungs- und Wiederaufbauarbeiten. Teure technische Anlagen wurden in höhere Etagen verlegt. "Im Erdgeschoss sind nur noch Lichtschalter und Steckdosen", informierte Mitzscherlich - also Dinge, die nach einem erneuten Hochwasser schnell repariert werden können. Mit seinen Mitarbeitern hat er für den Ernstfall detaillierte Pläne erarbeitet. "Jeder weiß, was wann bei welchem Pegel der Elbe wohin geräumt werden muss", so Mitzscherlich, um den Schaden so gering wie möglich zu halten. Einen nachhaltigen Wiederaufbau hat der Freistaat nach der letzten Elbeflut gefördert. "Die Rheinländer erwarten von uns, dass wir nicht Holzparkett verlegen", meinte Stanislaw Tillich.

Bei seinem Gespräch mit den Bürgermeistern des Landkreises in Heidenau ging es neben Infrastrukturprojekten auch um das Thema Bahnlärm im Oberen Elbtal. Während des Rundgangs durch Bad Schandau ratterte ein Güterzug auf der anderen Elbseite und Tillich bekam den Krach unmittelbar zu hören. Er kündigte an, dass der Freistaat bezüglich dieser Problematik nochmals bei der Deutschen Bahn "Terz machen" wolle. Mal sehen, was es bringt...

Nach dem Besuch im Elbtal stand die Besichtigung der Tischlerei von Torsten Hammer in Kleinopitz auf dem Programm. Zu den Kunden des Tischlers zählen unter anderem das Schauspielhaus Dresden und die Deutschen Werkstätten Hellerau. Am späten Nachmittag besuchte Tillich das neurologische Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche in Kreischa. Seine Tour durch den Landkreis fand im Rahmen seiner Regionalreisen statt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.06.2014

Silvio Kuhnert

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